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Dresdner Gesangbuch auf höchsten Befehl herausgegeben : mit Königl. Sächs. allergnädigstem Privilegio
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Gott, dessen Dasein,

27.

Mel. Es ist gewißlich an der Zeit 2c.

Gott, du bist heilig und gerecht in allen deinen Wegen. Du kronst das menschliche Geschlecht zwar gern mit deinem Segen; doch dringst du auch auf Frömmigkeit, weil diese zur Zufriedenheit und wahrem Wohl uns leitet.

2. Drum willst du auch, daß in der Welt ein jeder die Gesetze, die deine Weisheit festgestellt, verehre flets und schage. Wer davon weicht, der weicht zugleich von seinem Wohl'; in deinem Reich ist nur der Fromme felig.

3. Ja, Herr, dein heiliges Ge­richt zeigt sich uns schon auf Erden; du läsfest, fürchtet man dich nicht, uns hier schon inne werden, daß du auf unsre Thaten siehst und ein ge­rechter Richter bist zur Ahndung alles Bösen.

5. Du strafft auch hier den Sün­der schon für seine bösen Thaten und läffeſt ihn in Schimpf und Hohn, in Angst und Noth gerathen. Hat er die Sünde nicht gescheut, hat ihn ihr falscher Reiz erfreut, fo fühlt er ihre Leiden.

güchtigst auch zur Heiligung nu deine schwachen Kinder. Wohl dem der sich noch bessern lernt, sich von dem Sündenpfad entfernt, und dei ner Bucht gehorchet!

6. Doch bloß zu ihrer Besserung" strafft du, o Gott, die Sünder, und

7. Wch aber dem, der in der Zeit nicht deine Warnung höret, dein ern stes Strafgericht nicht scheut uni nicht zu dir sich kehret! Wie schrec lich ist dereinst sein Theil, wenn di den Frommen volles peil in jene Welt wirst geben.

8. Herr, dieß bezeugt dein wahre Wort. Du kannst umsonst nic drauen. O hilf uns, daß wir immer fort den Weg der Sünde scheuen E Nimm unsrer dich erbarmend a und leit' uns auf der Zugend Bahn daß jeder selig werde.

4. Es flagt uns das Gewissen an, wenn wir dir widerstreben; straft uns, daß wir nicht recht gethan,

28.

Mel. S dant dir schon durch.

straft unfer böses Lebens da flicht die s lebt ein Gott, der Mense t Ruh aus unfrer Bruft, und auf die schnöde Sündenluft folgt eine bittre

Reue.

Liebe, Güte, Gnade un Barmherzigkeit Gottes.

Rebel, der den Himmel trübt, if liebt. Schichs, wohin ich blicke, a

wie am Sonnenblicke.

2. Ich sehs an jeder dunkeln Rady f wo auch kein Stern mir leuchte m am Mond, wenn er in ſtiller Prad mir meinen Pfad erleuchtet.

3. Ich sehs, wenn Donnerwolk b glühn, und Berg und Wald bem ma gen; ich sehs, wenn sie vorüber flich o am fruchtbar sanften Regen.

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4. Nid