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Gott, dessen Dasein,
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ich vor dir anbetend nieder. Mein blöder Geist verlieret sich und lallt nur schwache Lieder, bewundert dich und deine Kraft, die Todten neues Leben schafft.
7. O schenke mir die Zuversicht, die deiner Macht vertrauet, der Macht, die Hülf und Trost vers spricht, wenn man auf dich nur 6, bauet, auf dich und deiner Allmacht Kraft, die alles kann und alles fchafft.
Weisheit Gottes.
24.
Mel. Wer nur den lieben 2c.
Schöpfer, jedes deiner Werke macht deiner Größe Ruhm bekannt, verkündigt deine Macht und Stärke, verkündigt Weisheit und Verstand. Wie herrlich ordnet deine Wahl der Wesen unermeßne Zahl!
2. Dein kleinstes Werk ist, wie das größte, voll Ordnung, Herr lichkeit und Pracht, ist, denn du wählest nur das Beste, ein Spiegel deiner weisen Macht. Wie mans nichfaltig und wie gut ist das, was deine Weisheit thut.
3. Was du nach ihrem Rath er schufest, regierst du auch nach ihrem Rath; was kommen soll, kommt, wenn du's rufest, wie es dein Schluß geordnet hat. Wem Weisheit und Verstand gebricht, versagst du's, wenn er bittet, nicht.
4. Oft ist uns, Herr, dein Weg verborgen; dein Rath ist dennoch
wunderbar, der Ausgang deiner weisen Sorgen erhellt, was unbe greiflich war. Was du beschließeft, das besteht; was dir entgegenstrebt, vergeht.
5. Der Mensch hat seinen freien Willen; und dennoch muß, wie frei er wählt, er immer deinen Rath erfüllen, der seines Zieles nie ver: fehlt. Zu Schanden machst du Tuck' und List, und lehrst, daß du nur weise bist.
6. Weisheit Gottes, meine Seele kennt ohne dich, was gut ist, nicht. Damit sie stets das Beste wähle, gewähre du ihr selbst bein Licht. Deckst du, was tauschen kann, mir auf, so wandt' ich sicher meinen Lauf.
7. Noch immer, Bater meines Lebens, hat deine Hand mich gut geführt. Wohl mir, ich lebe nicht vergebens, wenn deine Weisheit mich regiert. Sie führt gewiß durch Welt und Zeit mich hin zu deiner Herrlichkeit.
25.
Mel. Gott des Himmels und der 2c.
Unerforschlich sei mir immer mei nes Gottes Weg und Rath, und die Nacht sei ohne Schimmer, die mid hier umschattet hat; doch ist alles, was er thut, wies auch scheine, weis' und gut.
2. Sollt ich das von Gott nut loben, wo ich Rath und Weisheit seh? Ists nicht ein Geschenk von oben, wenn ich seinen Weg ver steb?
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