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Gott, dessen Dasein,
6. Ich weiß, daß Gott ist, weiß, der Thoren Rotten dich läugnen und verspotten.
an wen ich glaube, wer mir den Geift gab, wer den Leib vom Staube so kunstvoll schuf, mir schenket, was mir nuget, mich täglich schüßet. 7. Ich weiß, worauf ich meine Wohlfahrt baue, wen ich verehre, wem ich mich vertraue. Gott zu gefallen, will ich mich nur üben, will ihn nur lieben.
6.
Mel. Wach' auf mein Herz x. Gott, aus deinen Werken kann ich dein Dasein merken; in allen Kreaturen find' ich der Gottheit Spuren.
2. Das große Weltgebäude, dein Ruhm und meine Freude, ruft in viel tausend Chören: Gott ist, Gott mußt du ehren!
3. Wer sprach es, daß die Erde, und daß der Himmel werde? Wer sprach es, daß im Meere des Wassers Gammlung wäre?
4. Wer ließ in jenen Höhen das Sternenheer entstehen? Wer hieß bes Donners Brüllen die Welt mit Furcht erfüllen?
5. Du bists, Gott; deine Werke erzählen deine Stärke und deine weise Güte dem achtsamen Gemüthe.
6. Das Würmchen in dem Staube, die bunte Raup' am Laube, das Gras, die schlanken Halmen sind deis nes Ruhmes Psalmen.
7. Herr, du bist hoch erhoben und ewig hoch zu loben; wenn auch
8. Laß Ulle, die dich kennen, und dich mit Ehrfurcht nennen und die bir fest vertrauen, auch deine Hülfe schauen.
7.
Mel. Komm her zu mir, spricht z.
Wie könnt' ich zweifeln, daß di bift, o Gott! Der ganze Weltbau ist ein Zeuge deines Lebens. Zu sicht bar ists, daß Gut und Macht mit Beisheit ihn hervorgebracht nichts, nichts ist hier vergebens.
2. Wohin auch nur mein Aug blickt, da seh ich Ordnung, die ent zückt, im Großen und im Kleinen ich seh, und ganz erstaunt bin ich wie der Gefdydpfe Heere fich zu ei nem Ziel vereinen.
3. Eins muß dem Undern nugba sein, daß die sich ihres Daseins freun die sich empfinden können. Un wie? doch wäre die Natur und ihr weise Ordnung nur des Bufall Werk zu nennen?
4. Nein, wahrlich nicht von un gefähr entstanden Himmel, Erd' un Meer; so konnte nichts entstehen Du sprachst ein Wort; da ward was ist; und einzig darum, weil d bist, ist Alles, was wir sehen.
5. Du biste, der die geschaff Welt in ihrer Ordnung noch erhål mit Weisheit sie regieret. Du bi es, der nach seinem Rath auch un


