nige werth Brods ist nicht genug unter sie, daß ein jeglicher ein wenig nehme. Spricht zu ihm einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder Si= monis Petri: es ist ein Knabe hie, der hat fünf Gersten Brode, und zween Fische, aber was ist das unter so viele? Jesus aber sprach: Schaffet, daß sich das Volk lagere. Es war aber viel Gras an dem Ort. Da lagerten sich bei fünftausend Mann. Jesus aber nahm die Brode, dankte und gab sie den Jüngern, die Jünger aber denen, die sich gelagert hatten. Desselbigen gleichen auch von den Fischen, wie vieler wollte. Da sie aber
fatt waren, ſprach er zu seinen Jün. gern: Sammlet die übrigen Brecken, daß nichts umkomme. Da sammelten fie, und fülleten zwölf Körbe mit Brocken, von den fünf Gersten- Broden, die überblieben denen, die gespeiset wurden. Da nun die Menschen das Zeichen saben, das Jesus that, sprachen sie: Das ist wahrlich der Prophet, der in die Welt kommen soll. Da Jesus nun merkte, daß sie kommen würden und ihn haschen, daß sie ihn zum Könige machten, ent wich er abermal auf den Berg, er felbft alleine.
OLOVO
3an Um 5. Sonntage in der Fasten.( mis.
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brich hervor und rufe, die du nicht schwanger bift. Denn die Einsame hat viel mehr Kinder, denn die den Mann hat. Wir aber, lieben Brüz der, sind Isaaks, nach der Verheißung Kinder. Uber gleid) wie zu der Zeit, der nach dem Fleisch geboren war, verfolgete den, der nach dem Geist geboren war, also gebet es jeßt auch. Aber was sagt die Schrift? Stoß die Magd hinaus mit ihrem Sohn, denn der Magd Sobn soll nicht erben mit dem Sohn der Freyen. So sind wir nun, lieben Brüder, nicht der Magd Kinder, sondern der Freyen. Evangel. am 5. Sonntage in der Fasten( Judica),
D
Epistel, Gal. 4, v. 22- 31. enn es stehet geschrieben, daß Abraham zween Söhne hatte, einen von der Magd, den andern von der Freyen. Uber der von der Magd war, ist nach dem Fleisch geboren, der aber von der Freyen, ist durch die Verheißung geboren. Die Worte bedeuten etwas, denn das sind die zwei Testamente, eins von dem Berge Sinai, das zur Knechtschaft gebieret, welches ist die Ugar. Denn Ugar heißt in Arabia der Berg Sinai, und langet bis gen Jerusalem, das zu dieser Zeit ist, und ist dienstbar mit seinen Kindern, Aber das Jerusalem, das droben ist, das ist die Freye, die ist unser aller Mutter. Denn es stehet ge= fchrieben: sey fröhlich du Unfrucht
Joh. 8, v. 46-59. esus sprach zu den Juden: Welcher unter euch kann mich einer Sünde zeihen? So ich euch aber die Wahrs heit fage, warum glaubet ihr mir nicht? Wer von Gott ist, der höret Gottes Wort; darum höret ihr nicht, dann ihr send nicht von Gott. Da antworteten die Juden, und sprachen, zu ihm: Sagen wir nicht recht, daß du ein Samariter bist, und haft den Teufel? Jefus antwortete: Ich habe feinen Teufel, sondern ich ehre meinen Vater, und ihr unebret mich. Ich suche nicht meine Ehre; es ist aber einer, der sie suchet und richtet. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: ſo Jemand mein Wort wird halten, der wird den Tod nicht sehen ewiglich. Da sprachen die Juden zu ihm: Nun erkennen wir, daß du den Teufel haft. Abraham ist gestorben, und die Propheten, und du sprichst: So Jemand mein Wort hält, der wird den Tod nicht schmets ken ewiglich. Bist du mehr, denn unser Vater Abraham, welcher ges storben ist, und die Propheten sind gestorben? Was machst du aus dir selbst? Jesus antwortete: So ich mich selber ehre, so ist meine Ehre nichts. Es ist aber mein Vater, der mich ehret, welchen ihr sprecht, er sey euer Gott, und kennet ibn
bare, die du nicht gebiereft, und nicht, ich aber kenne ihn. Und
OTOMOTONOTONOTONOTON
TIONG
olani
Love
TEOL AA' C
NONOHOK
ΠΟΙΟΤΏΜΟΣ


