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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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bie find in seinen Tod getauft? So find wir nun mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf daß, gleich­wie Chriftus ift auferweckt von den Todten, durch die Herrlichkeit des Va: ters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln. So wir aber

Um 7. und 8. Sonntage nach Trinitatis.

them Tode, so werden wir auch der Auferstehung gleich seyn. Dieweil wir wissen, daß unser alter Mensch fammt ihm gekreuziget ift, auf daß der fündliche Leib aufhöre, daß wir hinfort der Sünde nicht dienen. Denn wer gestorben ist, der ist ge­rechtfertiget von der Sünde. Sind wir aber mit Chrifto gestorben, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden, und wissen, daß Chri­stus, von den Todten erwecker, hin: fort nicht stirbet, der Tod wird hin­fort über thn nicht herrschen. Denn, daß er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben, zu einem mal, daß er aber lebet, das lebet er Gott. Ulso auch ihr, haltet euch dafür, daß ihr der Sünde gestorben send, und lebet Gott in Christo Jesu, unserm Herrn. Erang. am 7. Sonnt. n. Trinit.,

Marc. 8, v. 1: 9.

Zu

und hatten nichts zu effen, rief Jesus seine Jünger z fich, und sprach zu ihnen: Mich jammert des Volks, denn sie haben nun drei Tage bei mir verharret und haben nichts zu essen. Und wenn ich sie ungeffen von mir beim ließe geben, würden sie auf dem Wege verschmachten, denn Etliche waren von ferne gekommen. Seine Jünger antworteten ihm: Woher nehmen wir Brod hier in der Wüste, daß wir sie sättigen? Und er fragte sie, wie viel habt ihr Brobe? Sie sprachen: Sieben. Und er gebot dem Volk, daß sie sich auf die Erde lagerten. Und er nahm die sieben Brode, und dankte und brach fie, und gab fie feinen Jüngern, daß sie diesel: bigen vorlegten; und sie legten dem Volk vor. Und hatten ein wenig Fischlein, und er dankete und hieß die

selben auch vortragen. Sie aßen aber, und wurden satt, und huben die übris gen Brocken auf, sieben Körbe, und ihrer waren bei viertaufend, die da ge= gessen hatten; und er ließ sie von sich.

Epistel, Rom. 6, v. 19-23.

um der Schwachheit willen eures Fleisches. Gleichwie ihr eure Glieder begeben habt zum Dienst der Unrei­nigkeit, und von einer Ungerechtig­keit zu der andern: also begebet auch nun eure Glieder zum Dienst der Ges rechtigkeit, daß sie beilig werden. Denn da ihr der Sünde Knechte wa ret, da waret ihr frei von der Ge rechtigkeit. Was hattet ihr nun zu der Zeit für Frucht? Welcher ihr euch jeg: schämet; denn das Ende derselben ist der Tod. Nun ihr aber send von der Sünde frei, und Gottes Knechte geworden, habt ihr eure Frucht, daß ihr heilig werdet; das Ende aber das ewige Leben. Denn der Tod ist der Sünden Sold, aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben, in Christo Jesu, unserm Herrn.

Evang. am 8. Sonnt. n. Trinit., Matth. 7, v. 15:23.

ebet euch vor, vor den falschen Propheten, die in Schafskleis dern zu euch kommen; inwendig aber sind sie reissende Wölfe. Un ihren Früchten sout ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen, oder Feigen von den Diſteln?

lio ein jeglicher guter Baum brins get gute Früchte, aber ein fauler Baum bringet arge Früchte. Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Ein jeglicher Baum, der nicht gute Früchte bringet, wird abgehauen, und ins Feuer geworfen. Darum an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr, in das Him: melreich kommen, sondern die den Wil­len thun meines Vaters im Himmel. Es werden viel zu mir sagen an jenem Tage: perr, Herr, haben wir nicht in