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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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Um 5. und 6. Sonntage nach Trinitatis.

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der Kindschaft, und warten auf un-| daß ihr den Segen ererbet. Denn wer sers Leibes Erlösung.

Evang. am 5. Sonnt. n. Trinit.,

Luc. 5, v. I: II.

leben will, und gute Tage sehen, der fchweige seine 3unge, daß sie nichts Böses rebe, und seine Lippen, daß fie

nicht trügen. Er wende sich vom Bösen,

und thue Gutes! er suche Frieden, und jage nach. Denn des Herrn sehen auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Gebet; das Ungeficht aber des Herrn siehet auf die, so Boses thun. Und wer ist, der euch schaden könnte, so ihr dem Guten nachkommet? und ob ihr auch leidet um der Gerech­tigkeit willen, so send ihr doch selig. Fürchtet euch aber vor ihrem Troßen nicht und erschrecket nicht. Heiliget aber Gott den Herrn in eurem Herzen.

I

Es begab sich aber, da sich das Bolk zu zu das Wort Gottes, und er stand am See Genezareth, und sabe zwei Schiffe am See stehen; die Fischer aber waren ausgetreten, und wufchen ihre Rete; trat er in der Schiffe eins, welches Simonis war, und bat ihn, daß ers ein wenig vom Lande führete. Und er sette sich und lehrete das Volk aus dem Schiffe. Und als er hatte auf gehöret zu reden, sprach erzu Simon: Fahre auf die Höhe, und werfet eure

Nege aus, auf daß ihr einen Zug Evang. am 6. Sonnt. n. Trinit.,

thut.

Matth. 5, v. 20:26.

Und Simon antwortete und ſprach zu ihm: Meister, wir haben die ganze gearbeitet und gefangen, aber auf dein Wort will ich das Nek auswerfen. Und da sie das thaten beschlossen sie eine große Menge Fische, und ihr Netz zerriß. Und sie winkten ihren Gesellen, die im anderen Schiffe waren, daß sie kamen, und hülfin ihnen ziehen. Und fie kamen, und fülleten beide Schiffe voll, also daß sie sunken. Da das Si: mon Petrus fabe, fiel er Jesu zu den Knieen, und sprach: Herr, gehe von mir hinaus, ich bin ein sündiger Mensch. Denn es war ihm ein Schrecken ankom­men, und alle, die mit ihm waren über diesen Fischzug, den sie miteinander gethan hatten, deffelbigen gleichen auch Jakobum und Johannem, die Söhne Bebeddi, Simonis Gesellen. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht, denn von nun an wirst du Menschen fahen. Und sie führten die Schiffe zu Lande, und verließen alles, und folge: ten ihm nach.

Epistel, I. Pet. 3, v. 8= 15. Endlich aber seyd allesammt gleich ge­

finnt, mitleidig, brüderlich, barm­herzig, freundlich. Vergeltet nicht Bofes mit Bosem, oder Scheltwort mit Scheltwort; fondern dagegen fegnet,

es sey denn eure Gerechtigkeit beffer, denn der und Pharisder, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. Ihr habt ge= hört, daß zu den Alten gesagt ist: Du souft nicht tödten; wer aber tödtet, der soll des Gerichts schuldig feyn. Ich aber fage euch: Wer mit seinem Brus der zürnet, der ist des Gerichts schuldig. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Racha, der ist des Raths schuldig. Wer aber sagt: Du Narr, der ist des holli­schen Feuers schuldig. Darum, wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst, und wirst allda eindenken, daß dein Bruder etwas wider dich habe; so laß allda vor dem Altar deine Gabe, und gehe zuvor bin, und versöhne dich mit deinem Bruder, und alsdann komm und opfere deine Gabe. Sey willfährig dei­nem Widerfacher bald, dieweil du noch bei ihm auf dem Wege bist, auf daß dich der Widersacher nicht dermaleinst überantworte dem Richter, und der Richter überantworte dich dem Diener, und werdest in den Kerker geworfen. Ich sage dir, wahrlich du wirst nicht von dannen heraus kommen, bis du auch den letzten Heller bezahlest.

Epistel, Rom. 6, v. 3:11. Miſet ihr nicht, daß alle, die wir in getauft