unter besonderen
und unser eignes Herz, ebret unser feid und Schmerz!
3. Seines schönen Lebens Thaten bleiben fegnend uns zurück; und die Frucht der edlen Saaten sei für Nachwelt Heil und Glück! Preis und Ruhm dem theuren Namen! Seine Tugend nachJuahmen; edel, wie er war, zu seyn, wolle Gott uns Kraft verleipn.
Am Grab eines verdienstvollen Lehrers. Mel. Liebster Jesu! wir find
697 Sanft, wie er
gewandelt hat, endete, zum Troft der Seinen, dieses Edlen Erdenpfad, und wir schaun ihm nach und weinen. O er hat uns treu belehrt und Jum Guten bingekehrt.
2. Was dein Wort uns lieben heißt, Bater, das hat er verkündet, und, gestärkt durch deinen Geist, vieler Seelen Heil gegründet. Uns zu Jesu zu er beben, war fein eifrigfles Bestreben.
Umständen. 519
4. In der Nähe feiner Gruft, die nur feine Hülle raubet, hören wir, wie Jesus ruft: Selig ist, wer an mich glaubet! Ja, des Himmels Pel und Frieden ist den Redlichen beschieden.
5. Laß, o Herr, die edle Saat ausgestreut von unferm Lehrer, fruchtbar seyn in Wort und That, und uns würdige Verehrer wahrer Frömmigkeit auf Erden, bort des Himmels Bürger werden!
Trost und Gelübde auf Gräbern.
dair il
Mel. Auf Christenmensch
698 geweihter Ort,
Gott gefä't, dem großen Tag der Aernte reift! Sei mir gegrüßt, du Ort, wo jede Klage verstummt, wo mancher Ruhe fand, der fie auf Erden nie gekannt.
2. 3war floffen hier der Thränen viel, wenn von des Freundes Herzen den treuften Freund das Schickfal ris; mit tiefgefühlten Schmerzen hab felbst, ach, manchem Freund ich auch die Abschiedszähre schon geweint!
3. Treulich ging er selbst ben Pfad hoher Tugend bis and Ende, und gab nun nach deinem Rath seinen Geist in deine Hande. Nur die Kraft von seiner Lehre des Menschen Tod; er schaf3. Doch Schlaf ist ja trocknet unsre Wehmuths- fet Rub' den Müden, nimmt zapre. med min Leidenden die Bürde ab, und
bringt


