514 Gesinnung und Verhalten tes Christen
dem Müden Ruhe hier in dann nicht fürchterlich, ihrem Schoos, so wie einst nimm uns auf mit nace. dir. 3. D gib uns Kraft, ges wissenbaft zu leben und zu leiden! Führ uns alle durch den Tod zu des Himmels Freuden!
2. O Ruhe, Wunsch des Leidenden, du leßter Troft des Weinenden, wo alle Noth vergessen ist, wo keine Thräne weiter fließt!
3. Hier endet sich der
Feinde Truß; hier findet 688 vie Deinen,
Mel. In allen meinen Thaten a wir,
der Bedrängte Schuß; hier: wird im süßem Schlaf erquickt, den manche schwere Laft gedrückt.
4. Hier weicht die Hoheit mit dem Glück; es bleibt der bloße Mensch zurück. Ein enger Sarg, ein Leichenkleid find nun die ganze Herrlichkeit.
2. Fließt nur, ihr Thränen, fließet! Ein Sterbli cher beschließet des Lebens kurzen Lauf. Nimm, müts terliche Erde, dein Kind frei von Beschwerde, in deine milden Arme auf!
3. Set ihm ein Ruhe bette, nachtvolle Grabess stätte, und deck ihn fühlend zu! Er schlafe hier in Fries ren, den fanften Schlaf der Müden: bier find' er die te erfeufzte Rub!
4. So wie in beil'gen Sais nen nabt fi bier den Gebeis nen nicht groft, nicht Son nengluth. Jbr Stürme, dir an dieses( rabes Rande; brauf't gelinde, und webet noch erhält uns deine Macht hier im niedern Lande.
687 och fleben wir, o Gott, vor
fanft ihr Winde, wo eines Chriften Aiche rubt!
2. Wer weiß, wie bald dein Ruf erfballt: inweg vom Erdenpface! Sei uns
5. Senft dann den Seichnam nieder zum Staube fel mir Brüder, die längst die Fr.
G
5. Hier hört der Kampf des Chriften auf, vollendet ist der schwere Lauf; der Geift eilt in fein Vaterland zur Wonne, die er hier nicht fand.
6. Erinnere uns zu aller Zeit, o Gott, an Tod und Ewigkeit, damit wir ihren Wink verftchn und freudig ihr entgegen gehn!.
Unendlicher, und weinen ein Grablied an der Gruft. Wir fingen auf vom Staube, uns stärkt der Christenglaube, daß Gott uns einst zum leben ruft.
CAR
Mel. So schlummerst bu


