Druckschrift 
Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

und Eigenschaften

erschaffen hat, und noch er­hält! Ich spüre deine Güte hier auf der Welt an jedem Ort. Sie hilft mir Schwa­

25

Erden, bis mir wird ber Himmel werden.

Mel. Wer nur ken lieben Gott

chen gnädig fort; und wenn 36 So weit, Serr!

mein Gemüth von zu dir, o Gott, wende, ftreckst du Hände voll Er­barmen, und voll Wohl­thun nach mir Armen.

deine Himmel reichen, reicht deine Huld, die uns erhält. Eh' werden Berg und Hügel weichen, als deine Gnade wankt und fällt; gleich mächtigen Ge­birgen fteht die Güte, die dein Volk erhöht.

2. Gott, dir ist kein Ges schöpf verborgen, nicht Eins vom Seraph bis zum Thier. Du würdigst Alle deiner Sorgen, fie danken Luft und Leben dir. Es mag auch klein und niedrig seyn: bir, Gott! ist nichts zu groß, zu klein.

3. Mit frommem, freu­digem Gemüthe, erheb' ich, Gott der Gnade, dich; wie theuer ist doch deine Güte! Wie liebst du uns so väter­lich, uns, die wir ohne Furcht und Graun dem Schatten deiner Flügel traun.

4. Mit welchem reichen Ueberflusse erfüllst du diese Welt, dein Haus! Du theilst in Allem zum Ge nusse so väterlich, so reich. lich aus. Herr! unsers Le bens Quelle fließt aus bir, der du das Leben bist..

2. Sch ich den weiten Himmel an, so viel ich da­von sehen kann; so seh ich beine Güte. Der Himmels­törper Lauf und Pracht, das Sternenheer, das du ge­macht, erreget mein Ge müthe, mächtig, freudig, dir zu singen, die zu brin­gen Ehr und Stärke. Groß sind deiner Hände Werke.

3. So oft ich athme und den Hauch der Lüfte fühle, fühl ich auch, Gott, deine große Güte. Wind, Wasser, Feuer, Schnee und Eis find deines Wohlthuns lauter Preis, und rühren mein Ge­müthe, täglich hier mich dein zu freuen, und von neuem, Herr! mein Leben dir zum Dienste zu ergeben.

4. Herr! dazu bitt ich, hilf du mir. Zeuch immer näher mich zu dir durch deine große Güte. O heilige au beinem Preis mich ganz, daß ich mit allem Fleiß mich vor dem Undant hüte. Laß mich, was ich bitt', erlans gen; dir anhangen hier auf beiner 38

5. Wir sehn, o Herr, in beiner Sonne den Schatten Hulb, bein Licht. Ente