Von Gott, dessen Wesen
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dein Wort verheißen hat;
Mel. Gott des Himmels und
nach deiner Macht, nach deis 31( a) eicht, ihr Ber
ner Treue bringst du, was du versprichst, zur That. Scheint die Erfüllung gleich noch weit, so kömmt sie doch zur rechten Zeit.
ge, fallt, ihr Hügel, brecht, ihr Felsen, ftürzet ein! Fester wird als Berg und Hügel, Gottes Vatertreue seyn, unbewegter noch, als sie. Seine Wahrheit trüget nie.
2. Gnade hat er mir versprochen, das ift Gottes Bund mit mir. Dieser Bund wird nie gebrochen; feine Treue bürgt dafür. Erd' und Himmel mag vergehn; was er zusagt, muß geschehn.
3. Und wie du das unfehlbar giebest, was deine Lieb' uns zugedacht: so wird wenn du Vergeltung übeft, die Drohung auch gewiß vollbracht: wer hier verleget feine Pflicht, entgehet deiner Strafe nicht.
4. O brücke tief dieß in mein Herze, daß es vor deinem Wort fich scheut; gib, baß ich nie leichtsinnig Scherze mit deiner Strafgerechtigkeit. Nie werde das von mir gewagt, was dein Befehl mir untersagt.
5. Doch laß mich auch mit feftem Glauben dem Worte deiner Gnade traun. Wer kann den Troft uns jemals rauben, den wir auf dein Versprechen baun? Du bist ein Fels, dein Bund steht feft; wohl dem, der sich auf Gott verläßt!
6. Erwäge dieß, o meine Secle, und traue Gott, der's treulich meint. Sei flets, nach seines Worts Befehle, der Wahrheit Freund, der Lügen Feind, beweise dich, als Gottes Kind, dem Treu und Wahrheit heilig find.
3. Nicht auf Menschen will ich bauen; wie betrüglich ift die Welt! Meinent Gott will ich vertrauen, der, was er gelobt, auch bält! Er, ein Feind der Herchelei, ist wahrbaftig, ift getreu.
4. Dräut die Welt mir, mich zu bassen, und verfolgt mich, will ich mich immer auf den Herrn verlassen; er erbarmt doch meiner sich. Denn er bleibet immerdar, was er ist, und was er war.
5. Scheint auch er mich nicht zu achten, und verbirgt sein Angesicht, läßt mich rufen, läßt mich schmachten; so vergißt er mich doch nicht; denn er bleibet immerdar, was er ist, und was er war.
6. Friede will er mit mir halten, wenn sich auch die Welt empört; ihre Liebe mag erkalten, bleib ich mei
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