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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen
Entstehung
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mund Eigenschaften.

wirft du, Herr! nur bie erheben, die im Glauben heilig leben. t

Mel. Schon ist der Tag von Gott gerechter Gott;

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richt muß alle Welt fich stellen; du wirft in ihrem Angeficht auch mir mein Ur­theil fällen. O! laß mich jebe Sünde scheun, und hier mit Ernft befliffen seyn, vor bir einft zu bestehen.

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5. Doch dem, der dich o Gott! nicht scheut, dem frevelnden Verbrecher, der dein Gefeß und Recht ent­weißt, bist du ein strenger Rächer. Verachtung, Elend,

fensmartern sind sein Lohn oft schon in diesem Leben.

4. Du liebst, was recht ift, Herr! und gut, bu bift ein Freund der Frommen. Wer deinen Willen gerne thut; wird von dir aufge­nommen. Sein Tugendfleiß gefällt dir wohl, ift er gleich nicht, fo wie er soll, ganz beilig, ganz vollkommen.

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6. Bleibt hier viel Böses unbeftraft, viel Gutes unbes lohnet: so kommt ein Tag. der Rechenschaft, der feines Sünders schonet. Da zeigest du im bellsten Licht, wie recht und billig dein Gericht: dann triumphirt der Fromme.

Gerechter Gott! laß mich, wie du, das Gute eifrig lieben; verleihe mir die kraft bazu, es willig auszuüben! Regt sich die Sünde noch in mir, fo stärke mich die Furcht vor dir, daß ich fie überwinde!

2. Du siehst von deinem hohen Thron berab auf bei ne Kinder, bestimmteft jedem feinen Lohn, dem Frommen 7. und dem Sünder Nicht fiehst du die Personen an; auf das allein, was wir getban, fiehst du, gerechter Richter.

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3. Das Vorgefühl der Seligkeit gibst du schon hier den Frommen; du schüßeft fie vor manchem Leid, in das die Sünder kommen. So feit Gottes. zeigest du vor aller Welt, HG 301 fällt, den man der Tugend daß dir der Eifer wohlges

widmet.tsp

Treue und Wahrhaftig­

30 N Wort gebrochen, Mel. Wer nur ben lieben Gott nie

nie deinen Bund, o Gott! verletzt. Du hältst getren, was bu versprochen is volls führst, was bu bir vorgeſeßt. Wenn Erd' und Himmel auch vergebn, wird ewig noch dein Wort beftehn.

2. Du bift kein Mensch, daß dich gereue, was uns bein