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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen
Entstehung
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und Eigenschaften.

verlieret sich, und fallt nur schwache Lieder, bewundert dich und deine Kraft, die aus dem Tode Leben schafft.

7. D, schenke mir die Zuversicht, die deiner Macht vertrauet; der Macht, die Hülf' und Troft verspricht, wenn man auf dich nur bauet, auf dich und deines Armes Kraft, die Alles kann und Alles schafft. nu TO CON U

u Allwissenheit Gottes.

Mel. O Gott, bu frommer Gott

24 mi err, du erforschest

mich, bir bin ich unverborgen; du lennst mein ganzes Thun und alle meine Sorgen. Was meine Seele denkt, war dir bereits be kannt, eb' der Gedanke noch in meiner Seel' entfland.

2. Nie spricht mein Mund ein Wort, das du, o Herr, nicht wisseft. Du schaffest was ich thu; du ordneft, du beschließeft, was mir begegs nen soll. Erstaunt seb ich auf dich, wie groß ist bein Verstand! wie wunderbar für mich!

3. Wohin, wohin soll ich vor deinem Geiste fliehen? Wo könnt ich jemals wohl mich deinem Aug' entziehen? Führ ich gen Himmel auf, so bist du. Höchfter, da; fübr ich zur Tief' hinab, auch bier bist du mir uah.

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4. Nehm ich auch, schnell zu fliehn, die Fittige vom Morgen; felbft an dem fern­Ren Meer blieb ich dir nicht verborgen. Auch da um­schlösse mich doch deine All­machtshand, denn du bist überall und dein ist jedes land.

5. Spräch ich zur Finster­niß: sei um mich, mich zu decken! so sucht ich doch um­sonst mich vor dir zu ver­stecken; denn auch die Fin­fterniß ist vor dir belles Licht; die Nacht glänzt, wie der Tag vor deinem Angesicht.

6. Du warst schon über mir, in meiner Mutter Leibe; bu bildeteft mein Herz, Gott, deß ich bin und bleibe! Ich danke dir, daß du mich wunderbar gemacht, und meiner, eb ich war, schon väterlich gedacht.

7. Du kanntest mein Ge­bein, eh ich ans Licht gekom­men, da ich im Dunkeln erst die Bildung angenommen. Dein Auge fab mich schon, eh ich bereitet war, und met­ner Tage Lauf war dir schon offenbar.

8. Was für Erkenntniſſe, für köstliche Gedanken! Uns zählbar sind sie mir, denn sie find ohne Schranken. Mi Ehrfurcht will ich stets auf dich, mein Schöpfer! sebn, bir folgen, und dein Lob, so gut ich kann, erþöbn.

9. Ers