mandi jupi Von Gott, dessen Wesen
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Bibi Sad mans me in mor Herz durchschaun. Erblickst du mich auf bösen Wegen, so führe mich auf deine Bahn und laß mich einst am Ziel den Segen der Frömmigkeit von dir empfahn!
Spa Anund sid
5. Die Menge so verschied ner Willen, wo jeder seinen Weg erwählt, muß doch den Deinen bloß erfüllen, der sei nes Zieles nie verfehlt, und aller Feinde stolzen Wahn als Unvernunft beschämen fann.
Weisheit Gottes.
Mel. Wer nur den lieben Gott
6. Weisheit! decke meis
26 Du weifer Schöpfer ner Seele die angeborne
aller Dinge, der Alles weiß, erfennt, ver steht! Nichts ist so groß, nichts so geringe, das nicht nach deiner Ordnung geht. Denn der Geschöpfe ganzem Chor schreibst du Maas, Ziel und Regel vor.
Thorheit auf, damit sie dich zum Leitstern wähle auf ihrem sonst verwirrten Lauf. Ich weiß den Weg zur Wohlfahrt nicht, drum leite mich dein sichres Licht.
2. Die vielen wundervol len Werke, was unsern Aus gen fern und nah, stehn als Beweise deiner Stärke, als Zeugen deiner Weisheit da. Unendlich, Herr, ist dein Verstand: der ganze Weltbau machts bekannt.
7. Du hast mich durch mein ganzes Leben nach deinem weisen Rath geführt. Mein Geist muß dir die Ehre geben, daß du aufs Beste mich regiert: o leite mich durch Welt und Zeit hinüber in die Ewigkeit!
4. Was du zu thun dir vorgenommen, frönt auch, sobald du willst, die That; wenn tausend Hindernisse fommen, so triumphirt dein hoher Rath. Den besten Zweck wählt dein Verstand; die Mittel stehn in deiner Hand.
Mel. Gott des Himmels und der Erde
3. Mit eben diesen Mei
ſterhänden, mit welchen du 27 die Welt gemacht, regierst du auch an allen Enden, was dein Verstand hervorge, bracht. Du brauchst, o uners schaffnes Licht! der Menschen Rath und Beistand nicht.
ne nerforschlich sey mir immer meis nes Gottes Weg und Rath, und die Nacht sey ohne Schim: mer, die mich hier umschattet hat: doch ist Alles, was er thut, wie's auch scheine, weis' und gut.
2. Sollt' ich meinen Gott nur loben, wenn ich seine Absicht seh? Pflicht ists, ihn auch dann zu loben, wenn ich sie noch nicht versteh! Frevelt der nicht, welcher klagt, daß ihm Gott mehr Licht versagt? 3. Soll


