und Eigenschaften.
die Bildung angenommen. Dein Auge sah mich schon, eh ich bereitet war, und meiner Tage Lauf war dir schon offenbar.
3. Nichts gegen ihn, der sie durchschauet, die Liefe der Unendlichkeit, und jede Welt, die er gebauet und je. den Punkt der Ewigkeit. O du, der alles weiß und nen net, was ist, was werden soll und war; wie bist du jedem, der dich fennet, un> endlich groß und wunderbar!
4. Ja, dich bewundern, dir vertrauen, ist meines Geistes erste Pflicht. Mit Ehrfurcht darf ich nach dir schauen, doch dich begreifen kann ich nicht. Gott, nach dem Licht, in dem du wohnest, schau ich mit heiliger Be gier, du sieh'st es gnädig und belohneft mit Weisheit
25 Wo sind die Weisen, meinen Blick nach dir mal
mich lehren, wie unser Gott allwissend ist? Wer kann mir Forschenden erklären, was sein Verstand faßt und ermißt? Wer fen net ihn von Angesichte? Wer, wenn er noch so hoch sich schwingt? Bekenni's: Er wohnt in einem Lichte, zu dem fein sterblich Auge dringt.
5. Die Weisheit warnet mich vor Sünden, vor Selbstbetrug und Heuchelei. Ich denke stets: Gott fann mich finden, wie tief verborgen ich auch sey. Vor ihm kann keine Nacht mich decken, kein falscher Schein betrüget ihn.
ich würde stets sein Daseyn schrecken, könnt' ich gleich aus der Welt ents fliehn.
2. Könnt' ich die Sterne Gottes zählen, der Erde Staub, den Sand am Meer, und die Gedanken aller See len von ihrem ersten Ur. sprung her; so wär ich weis ser, als auf Erden ein Mensch
6. Wer kennet seines Hers zens Liefen? Wer darf, o Gott, sich selber traun? All. wissender! du wollst mich prüfen, du wollest ganz mein
Herz
8. Was für Erkenntnisse, für föstliche Gedanken! Un zählbar sind sie mir, denn sie sind ohne Schranken. Mit Ehrfurcht will ich stets auf dich, mein Schöpfer! sehn, dir folgen, und dein Lob, so gut ich kann, erhöhn.
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ist, als am Strom des Lichts vielleicht selbst Engel jemals werden; doch wüßt ich ges gen Gott noch nichts.
9. Erforsche mich, mein Gott, und prüfe, wie ichs meine; ob ich rechtschaffen bin, wie ich von außen scheis ne? Sieb, ob mein Fuß viel leicht auf falschem Wege geht und leite mich den Weg, der mich zu dir erhöht.
Mel. Wie groß ist des Allmächt' gen Güte


