Gebet eines Kranken
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Diese können nicht rathen und nicht belfen. Nur du allein, mein Gott, kannst die Krankheit heilen, welche mir Seufzer auspresset. 3u dir allein wende ich mich. Erhöre, mich, mein Gott, und schweige nicht zu meinen Thränen.nboarded tomslag mognung
pustims, gasd tisipinismil yello mod bist dust E Herr, ich belenne es, daß ich nichts anders leide, als was ich verdiene. Wolltest du mich sonstrafen, als ich wegen meiner Sünden es werth bin, so würden alle Wellen deines Zornes über mir zusammenschlagen und ich mußte gleich jenen abtrünnigen Geistern zur Verdammniß verstoßen werden, weil ich ihnen auf dem Wege des Verderbens so unglücklicher Weise nachgefolget bin. Herr, ich empfinde es, daß ich strafbar bin, du aber unendlich gerecht bist. Ich habe gesündigt wider dich und vor dir. Meiner Sünden sind mehr, denn Haare auf meinem Haupte. Uch, nich Unglückseliger! Ach, daß ich dich zum Born wider mich gereizet habe! Du bist die Liebe selbst. Du bast mit so vieler Gnade mich überhäuft, und nicht aufgehöret, mir Gutes zu thun. Wie konnte ich doch so undankbar seyn, daß ich mich wider dich, meinen großmüthigsten Wohlthåter, erhob! Wie konnte ich so frech, so treulos seyn, daß ich mich gegen meinen Bater und Konig emporte! Gott, ich erschrecke, wenn ich bedenke, daß es meine Sünden sind, die dich gegen mich reizen, daß ich mein Leben damit beflecket habe, und durch sie mich nun an den Rand des Abgrunds geführet sehe, wenn anders deine Barmherzigkeit nicht noch ins Mittel tritt, und den Arm deiner Gerechtigkeit aufhält. erbarmungsvoller Gott, höre die Stimme des Blutes, welches mein theuerster Erlöser für bußfertige Sünder vergossen hat. Laß es mich lebhaft bereuen, daß ich dich beleidiget habe. Gieb mir Kraft, daß ich allen dir mißfälligen Neigungen widerstehe, und mich gånzlich deinem heiligen Willen unterwerfe. Ja, mein Gott, ich füsse die Ruthe, welche mich schlägt. Ich lege meine Hand auf den Mund, und will gar nicht murren. Ich preise deine Barmherzigkeit mitten in deinen Züchtigungen. Gieb mir Geduld in meiner schweren Krankheit. Laß mich einen sanften Sinn und Freundlichkeit gegen alle die, so um mich herum sind, beweisen, und alle Sorgfalt, so man an mir beweiset, mit Dank erkennen. Laß die Mittel der Genesung, so ich anwende, gesegnet seyn, denn ohne deinen Segen arbeitet doch der Arzt vergeblich, und alle Mittel sind umsonst. Von dir, o Gott, erwarte ich alles. Mache es mit mir, wie es deinem heiligen Willen gemäß ist. Nicht mein, sondern dein Wille geschehe! Verlaß mich nur nicht. Unterstüße mich durch deine Gnade, an Deine Kraft sey mächtig in mir Schwachen! Gefällt es dir, mein Gebet zu erhören, und meine Gesundheit
der ich genug habe.


