314 aldemdns Gebet eines Kranken, ad bo
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So habe ich mich denn feierlich dem Dienste Gottes, meines gnädigen Vaters und unendlichen Wohlthäters, gewidmet. So habe ich mich verpflichtet, als ein Junger und Nachfolger meines hochgelobten Erlösers zu leben, und ihn mit meinem Geiste und mit meinem Leibe zu preisen, die beide sein Eigenthum sind. Wie heilig sind diese Verpflichtungen! Wie undankbar, wie unglücklich würde ich nicht seyn, wenn ich diese Zusagen vergåße, und diese Versprechungen nicht hielte! Welch eine Verantwortung, welch ein Gericht, wenn ich nun noch der Sünde diente, wenn ich nicht alle Fehler, alle böse Gewohnheiten, die ich an mir habe, ernstlich bestritte, wenn ich eben so träge und nachlässig im Guten wäre, als ich es ehemals gewesen bin! So würde ich mich ja aller Vorrechte und Seligkeiten, die ich als ein Christ besige, verlustig, und meine Verdammniß um so viel schwerer machen. Uch Gott! erlaube nicht, daß ich so undankbar gegen dich, und so feindselig gegen mich selbst handele. Sey du in meiner Schwachheit machtig. Befestige meine guten Entschließungen, und verleihe mir Gnade, an der Ausführung derselben unverzüglich und unverrückt zu arbeiten. Erhalte du selbst mein Herz bei dem Einigen, daß ich deinen Namen fürchte. Schenke mir ein neues Maaß deines Geistes und führe mich durch denselben auf ebene Bahn. Gieb, daß ich mich von allen Befleckungen des Fleisches und des Geistes reinige, und meine Heiligung in deiner Furcht vollende. Bewahre mich vor Verfuchungen, stärke mich, wenn ich darein gerathe, und laß mich das Kleinod, zu welchem du mich durch Christum berufen hast, niemals aus den Augen verlieren. So werde ich den guten Kampf kämpfen, den Glauben behalten, und meinen Lauf glücklich vollenden. So werde ich dereinst die Krone der Gerechtigkeit aus deiner Hand empfangen, und die Lob und Ehre bringen, in Ewigkeit, Umen. ud andmadsit gids bid lion 2 Instagra n@ mdsgag thim ni dia sond d amdgram ogrod him si Jong chim Gebet eines Kranken
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mein Gott, du Quelle des Trostes und der Gnade, ich demüthige mich vor dir, um deinen Beistand in meinen großen und heftigen Schmerzen fehnlich zu suchen. Höchster Richter, deine Pfeile stecken in mir, und deine Hand drücket mich. Mein Leib ist schwach, meine Seele voll Leiden. Schon haben mich des Todes und Grabes Bande umfangen. 3u wem kann ich mich wenden, der ich so elend und voll Jammer auf diesem Krankenbette darnieder liege? Es ist nichts mit allen Geschöpfen.


