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Beruhigung bey dem Tode geliebter Personen.
( Mel. Alle Menschen müssen 2c.) 2
Trocknet eures Jammers Thränen,
Heitert euern trüben Blick; Denn es bringt kein banges Sehnen Die Entschlafenen zurück!
Ach, die holde Stimm' und Rede, Und der Lieblichkeiten jede, d Und das freundliche Gesicht Ruht im Grab und kehret nicht!
Gleich des Feldes Blumen schwindet, Was da lebet rings umher;
Traurend sucht der Freund und findet Den geliebten Freund nicht mehr. Wie der welke Greis am Stabe, Sinkt der Jüngling und der Knabe, Und das schauervolle Grab Zieht zuletzt auch uns herab.
Gleich des Feldes Blumen werde, Was geboren wird, zerstäubt! Nur der Erdenleib wird Erde; Aber sein Bewohner bleibt. Ja, ihr lebt, Geliebte, lebet Ueber Sternen, oder schwebet Mitleidsvoll um jeden Freund, Der an eurem Grabe weint. 02-0
Dieses Streben, dieses Trachten
Aufwärts zur Vollkommenheit,
AS


