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Andachtsbuch für gebildete Familien / von Jacob Glatz
Entstehung
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Sein Donner segnet und erquickt,

Erschüttert sanft das Land,

Und macht den Schnitter einst entzückt, Der sonst nicht Garben band.

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Der Frevler nur, der Gott nicht liebt, Wird beym Gewitter blaß;

sadyart

Mich macht kein Blizz, kein Schlag betrübt;

Denn Lieb' und Huld thut das.

Mit zuversichtlichem Vertraun,

Daß Gott die Liebe sey,

Kann ich in seine Wolken schaun, Von aller Knechtsfurcht frey.

Mein Herz ist still, wenn rund umher Gewitterwolfen sind;

Gott führt sie, und mein Schuß ist er; Denn ich, ich bin sein Kind!

Fürbitte für einen todtkranken Freund.

( Mel. O Haupt voll Blut und Wunden zc.)

Barmherziger, erhöre

Die Thränen, das Gebeth! Bey dir allein ist Hülfe, Wenn Hoffnung untergeht. Noch ein Mahl laß die Stunden Der Angst vorüber gehn! Doch, Herr, nicht unser Wille, Dein Wille soll geschehn.