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fördert unsre Selbstveredlung, sie erleichtert unsre Besserung und unsern Kampf mit den Feinden unsrer Tugend, sie schützt uns vor gefährlichen Abwegen, führt uns auf den rechten Pfad zurück, wenn wir uns von demselben verirrt haben, stärkt uns bey jeder wichtigen Unternehmung, begeistert uns zu treuer Erfüllung der Pflicht, und macht uns der bewunderungswürdigsten Anstrengungen und Aufopferungen für die gute Sache unsers Geschlechtes fähig. Wohl dem, der oft an Gott denkt, und bey allem, was er sich vornimmt und thut, ihn zum Zeugen und Beystand anruft! Ihm gelingt es um so leichter, auf der Bahn der Tugend glückliche Fortschritte zu machen, und ein guter, edler, trefflicher und dabey wahrhaft glücklicher Mensch zu werden.
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Ja, wahrhaft glücklich ist der zu preisen, der sich Gott zu seinem vertrautesten Freunde wählt, und mit Geist und Herz oft bey ihm ist! Sein Leben erhält für ihn dadurch eine höhere Bedeutung; die Welt erscheint ihm in einer helleren und freundlicheren Gestalt; jede erlaubte Freude kleidet sich für ihn in ein lieblicheres Gewand, und in seiner Brust wohnen stiller Friede, himmlische Ruhe und eine Heiterkeit der Seele, wie sie nur der Fromme kennt. Der Freund wahrer, geisterhebender und herzerquickender Andacht, weit entfernt, durch sie in ein düstres, der Freude abgestorbenes Wesen verwandelt zu werden, erhält durch sie vielmehr eine lebhaftere Empfänglichkeit für alles wahrhaft Schöne und Angenehme


