Druckschrift 
Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen : [nebst] Anhang
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Anhang.

28

Schuße bei uns, du starter Held, daß uns der Feind nicht trußze, noch fäll die böse Welt.

6. Ach bleib mit deiner Treue bei uns, mein Herr und Gott, Beständigkeit ver­leihe, hilf uns aus aller Noth! filiars

In eigener Melodie. 752 In allen meinen Thaten laß ich

den Höchsten rathen, der Alles kann und hat; er muß zu allen Dingen,' folls anders wohlgelingen, selbst geben Segen, Rath und That.

2. Nichts ist es, spät und frühe, um alle meine Mühe, mein Sorgen ist umsonst; er mags mit meinen Sa­chen nach seinem Willen machen, ich stells in seine Vatergunst.

5. Er wolle meiner Sün­den in Gnaden mich ent­binden, durchstreichen mei­ne Schuld. Er wird auf mein Verbrechen nicht stracks das Urtheil sprechen und mit mir haben noch Geduld.

3. Es kann mir nichts ge­schehen, als was er auser­sehen, und was mir selig ist. Ich nehm es, wie ers gibet; was ihm von mir beliebet, dasselbe hab ich auch erkiest.

6. Leg ich mich späte nie­der, erwach ich frühe wie­der, lieg oder zieh ich fort, Banden, und was mir ſtößt und in in Schwachheit zu Handen, ſo tröstet mich

7. Hat er es denn be­schlossen, so will ich un­verdrossen an mein Ver­bängniß gebn; fein Unfall unter allen wird je zu hart mir fallen, ich will mit Gott ihn überstehn. solai

8. Ihm hab ich mich er­geben, zu sterben und zu leben, sobald er mir ge­beut; es sei heut oder mor­gen, dafür laß ich ihn sor­gen, er weiß allein die rechte Zeit.

9. So sei nun, Seele, seine und traue dem alleine, der dich geschaffen hat! Es gehe, wie es gehe, dein Vater in der Höhe, der weiß zu allen Sachen Nath.

4. Ich traue seiner Gna­den, die mich vor allem Schaden, vor allem Uebel schützt. Leb ich nach seinen

In eigener Melodie.

Säßen, so wird mich nichts 753 Befiehl du dei­

was

mir ewig nüßt.

ne und was dein Herze kränkt, der

aller­