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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen : [nebst] Anhang
Entstehung
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Anhang.

du meines Lebens Licht, du zeuchst mich, wann ich schei­de, hin vor dein Angesicht, ins Haus der ewgen Wonne, da ich stets freudenvoll, gleich als die helle Sonne, nächst Andern leuchten soll.

10. Da will ich immer wohnen und nicht nur als ein Gast, bei denen, die mit Kronen du ausgeschmüt­fet hast; da will ich herr­lich singen von deinem großen Thun und frei von schnöden Dingen in meinem Erbtheil ruhn.

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4. Ein Festschmuck ist des Sarges Tuch, ein Sieges­zug der Leichenzug. Tri­umph! der Herr macht gute Bahn! Sein Kreuz voran! Das winkt und deutet him­melan.

A.

Mel. Ich hab mein Sach

747 Wohlauf, wohl­

an, zum letz­ten Gang! Kurz ist der Weg, die Ruh ist lang. Gott führet ein, Gott führet aus! Wohlan, hinaus! Kein Bleiben ist im Erdenhaus.

2. Du Herberg in der Wanderzeit, gehab dich wohl und laß dein Leid; schleuß nur getrost die Pforte zu. Was trauerst du? DeinGast geht hin zur ewgen Ruh.

3. Tragt ihn fein sanft ins Schlafgemach, ihr Lie­ben, folgt ihm segnend nach. hab gute Nacht! Der Tag war schwül im Erdgewühl; hab gute Nacht, die Nacht ist fühl.

5. Ihr Glocken, tönet festlich drein und läutet hell den Sabbath ein, der nach des Werktags turzer Frist durch Jesum Christ für Gottes Volk vorhanden ist.

B.

6. O selig, wer das Heil erwirbt, daß er im Herrn, in Christo stirbt! Oselig, wer vom Laufe matt die Gottesstadt, die droben ist, gefunden hat!

7. Was suchst du, Mensch bis in den Tod? Du suchst so viel, und Eins ist Noth! Die Welt beut ihre Güter feil; denk an dein Heil und wähl in Gott das beste Theil!

8. Was sorgst du bis zum letzten Tritt? Nichts brach­test du, nichts nimmst du mit. Die Welt vergeht mit Lust und Schmerz; schau himmelwärts! Da, wo bein Schatz ist, sei dein Herz.

9. Mit Gott bestell dein Haus bei Zeit, eh dich der Tod an Todte reiht. Sie rufen: gestern wars an mir, 2* heut