Anhang.
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8. So mach ich denn zu dieser Stund fammt meinem Hause diesen Bund: wenn alles Volk vom Herren wich, so dienen wir ihm ewiglich!
Mel. Befiehl du deine Wege
746 h bin ein Gast auf Erden und hab hier keinen Stand; der Himmel soll mir werden, da ist mein Vaterland, hier reis ich nur zum Grabe, dort in der ewgen Ruh ist Gottes Gnadengabe; die schleußt all Arbeit zu.
2. Was ist mein ganzes Wesen von nieiner Jugend an, als Müh und Noth gewesen? Solang ich denken kann, hab ich so manchen Morgen, so manche liebe Nacht mit Kummer und mit Sorgen des Herzens zugebracht.
3. Ich habe mich ergeben in alles Glück und Leid. Was will ich besser leben in dieser Zeitlichkeit? Es muß ja durchgedrungen, es muß gelitten sein; wer nicht hat wohl gerungen, geht nicht zur Freud hinein!
4. So will ich zwar nun treiben mein Leben durch die Welt, doch denk ich nicht zu bleiben in diesem fremden Zelt; ich wandre meine
Straßen, die zu der Heimath führt, da mich ohn alle Maßen mein Vater trösten wird.
5. Mein Heimath ist dort oben, da aller Engel Schaar den großen Herrscher loben, der Alles ganz und
gar in seinen Händen träund für und für erhält, auch Alles hebt und leget, nachdems ihm wohlgefällt.
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6. 3u dem steht mein Verlangen, da wollt ich gerne hin. Die Welt bin ich durchgangen, daß ichs fast müde bin. Je länger ich hier walle, ie wen'ger find ich Freud, die meinem Geist gefalle; das Meist ist Ei
telkeit.
7. Die Herberg ist zu böse, der Trübsal ist zu viel. Ach, komm, mein Gott, und löse mein Herz, wenn dein Herz will! Komm, mach Wanderschaft, und was mich ein selig Ende an meiner kränkt, das wende durch deinen Arm und Kraft.
8. Wo ich bisher gesessen, ist nicht mein rechtes Haus. Wenn mein Ziel ausgemessen, so tret ich dann hinaus, und was ich hier gebrauchet, das leg ich alles ab, und wenn ich ausgehauchet, so scharrt man mich ins Grab.
9. Du aber, meine Freude, du


