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Neu eingerichtetes Freibergisches Gesangbuch nebst einem Anhange neuer Lieder
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ten. Nun Herr! su, dessen Liebe eben so allmächtig als zärtlich ist! wir übers geben dir unser Liebstes, unsre Kinder! Sorge für ihr zeitliches und ewiges Glück, da unsre Fürsorge oft so ohn­mächtig ist. Laß sic an Weisheit und Tugend, so wie an Ulter und Jahren wachsen und zunehmen, damit sie dei­ner Gnade, und der Liebe aller Recht­schaffenen würdig werden, und wir hier und dort uns ihrer freuen können. Amen!

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Kirchengebete. 10

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Herzen der Kinder zugleich wachse, und dadurch das Böse gehindert, das Gute befördert werde.- Du, bester Bater! erziehest uns hier vorzüglich für die Ewigkeit. Co zärtlich du für un­sern Leib und unsre irdische Wohl­fahrt forgest: je thust bu doch noch weit mehr, unsern Geist zur Weisheit und Tugend zu bilden, ihn cwig zu beglü: cten. O daß doch auch aller Weltern erste und vorzüglichsle Sorge sein möch­te, den Verstand und das Herz ihrer Kinder anzubauen und zu veredien, sie zu dem Genusse höherer Glückseligkeit fähig zu machen! Erwecke Ueltern und Herrschaften, über ihre Kinder und Dienstboten zu wachen, daß nicht böse Beispiele ste verführen, daß sie viel mehr durch ihr eigenes Wohlverhalten die Jugend zur Nachahmung reizen. Ueberzeuge daher, Allgütiger! alle Nel­tern von dem hohen Werthe des Schul­unterrichts, damit sie ihn als die größte Wohlthat erkennen, und heute dir nicht nur für Erhaltung unsrer Schulen mit gerühirem Herzen danken, sondern auch künftig ihre Kinder frühzeitig und ans haltend diesen wohlthätigen Unterricht genießen lassen. Mache allen, die bis-, her diese Pflicht verlegt, es recht fühl bar, welches Undanks sie sich gegen ihre Kinder dadurch schloig gemacht haben. Segne aber auch künftig, Allgütiger! den Unterricht der Schulen zur Erweis terung des Reiches deines Sohnes, zur Vermehrung nüglicher Kenntnisse und guter Gesinnungen unter uns. Laß in unsern Schulen alle Kinder zu treuen Unterthanen, zu brauchbaren Mitglie: dern der menschlichen Gesellschaft and zukünftigen Bürgern des Himmele ge= Bildet werden. Rüste die Lehrer zur glücklichen Führung ihres Umtes mit Kräften des Geistes und des Leibes aus; führe ihnen recht viel lernbegierige und folgsame Schüler zu, damit sie mit Freuden und nicht mit Seufzen ihr Amt. verwalten. Und wenn man sie hier schlecht belohnt, wohl gar mit Undank tränkt verhüte es dann, Allgütiger! daß ihr Eifer nicht erkalte; stärke in ihnen die Hoffnung, den herrlichstenLohn ihrer Treue aus deiner Hand zu erhal:

Berggebet..

Gott! groß von Macht und Güte! mit dankbarer Freude erhebt sich unser Herz jest zu dir und preiset dich, daß du die Gebirge unsers Vaterlandes und unsrer Gegend mit Metallen und Mi­neralien so reichlich gesegnet, und zur Entdeckung und Ausförderung dersel­ven den Bergmann so weislich geleitet, so mächtig unterstüket hast. Wie sehr hat sich dadurch deine väterliche Fürs sorge an uns verherrlicht! Welche Quel­den des Segens und des Wohlstandes hast du durch den Bergbau unter une eröffnet! Möge doch der Unblick unsrer Gebirge uns stets daran erinnern, wie auch sie voll sind deiner Güte! Möge jeder Vortheil. den uns der Grubenbaut schenkt, uns zum immerwährenden Dank gegen dich verpflichten! Gott, du Gott des Segens! erhalte, vermehre den Flor des Bergbaues hier und über­all. Schenke auch, wenn es deiner Weisheit gefällt, für die Zukunft gute Unbrüche, und gründe nicht nur den Wohlstand der Gruben immer fester, welche bisher deine wohlthuende Güte so reichlich erfuhren, sondern begünstige auch die Bemühungen derer, welche bisher blos auf Hoffnung bauten; cr­freue sie mit reichen Erzanbrüchen und erhalte ihnen baulustige Gewerken. Verleihe vorzüglich, Herr über alles! so wie zum Heile des ganzen Landes, also auch zum Glücke des Bergbaues, unserm theuersten König Gesundheit und Leben. Segne ihn für die väter­liche Fürsorge, welche er auf das Berg­werk richtet, und laß unter seiner Re­gierung Sachsens Bergbau fich immer