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Allgemeines Gesangbuch auf Königlichen allergnädigsten Befehl dem öffentlichen und häuslichen Gebrauche in den Gemeinen der Herzogthümer Schleswig und Holstein gewidmet und mit Kgl. allerhöchsten Privilegio herausgegeben
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Morgenlieder.

Und sich mich schwachen an. Erhalte meine tritt und schritt' Auf deiner ebnen bahn.

11. Entferne, Heiland, mein gemüth Von aller eitelkeit; Denn der ist, der auf dich nur fieht, Schon selig in der zeit.

12. Im glauben erst, und dann im schaun Wird er es ewig seyn. So will ich denn mich dir vertraun, Um ewig mich zu freun.

13. Sey du nur mein, und treib' mich an Zu jeder guten that; Und ewig selig ruf' ich dann: Wohl dem, der Jesum hat!

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4. Vergieb mir, Vater, meine sünden, Die keine reue tilgen fann! Damit ich möge gnade finden, So schaue meinen Mitt­ler an! In seinem namen bitt' ich dich; Er ist dein Sohn, er starb für mich.

gen; Die nacht vollendet ihren lauf. Nun wachen alle meine

6. Behüte seele, leib und le­ben, Verwandte, freunde, hab' und gut! Du wollest deinen se­gen geben, Wenn nur mein fleiß, 13. Mein Gott, nun ist was gut ist, thut! Hilf mir er­

Mel. Wer nur den lieben.

wieder mor- es

5. Hilf du in allen sachen rathen! Ich bin mir selber nicht genug! Behüte mich vor misse­thaten, Vor böser menschen list und trug! Herr, laß mich wan­deln deine bahn, Und gutes schaffen, wo ich kann!

2. Ich bin noch immer auf der erbe, Wo jeder tag sein elend hat; Hier, wo ich immer älter werde, Zum tobe reifer, der sich naht. O Gott, der mich beschüßt und nährt, Wär' ich doch deiner liebe werth!

3. Laß mich mit Christo auf erstehen, Und dir nur leben, nie der welt! Ich weiß nicht, wie es mir wird gehen; Doch thu', o Gott, was dir gefällt! Schleuß du in deinen schuß mich ein; Dein will ich tobt und lebend seyn.

thun, ich zweifle nicht.

Mel. Befiehl du deine wege.

forgen Mit mir, o Bater, wies 14. Dein Sohn gebot, zu

aus, der schlaf ist hin, Und ich seh' wie­der, wo ich bin.

verhieß, Bei dir uns zu vertres ten, Eh' er sein leben ließ. Er hat mit theurem amen Erhös rung zugesagt Dem, der in sei­nem namen Dir seinen mangel tlagt.

2. Drum komm' ich diesen morgen Auf sein gebot zu dir. Dir flag' ich meine sorgen; Nimm, Vater, sie von mir! Gieb mir, was ich entbehre; Und du, o Jesu Christ, Vertritt mich, und gewähre, Was noth und selig ist.

3. Ich bitte nicht um leben, Um ansehn, ruhm und geld. Was gut ist, wirst du geben;