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Hannoversches Kirchen-Gesangbuch, nebst einem Anhange, Gebetbuche und den Episteln : auf Seiner Kgl. Majestät Allergnädigsten Befehl hrsg. ; mit stehenden Schriften
Entstehung
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nebst den Festlichen Vorlesungen.

ihre ftätte tennet sie nicht mehr. Die gnade aber des HErrn währet von ewigkeit zu ewigkeit, über die so ihn fürchten, und seine gerech

des

nen, die seinen bund halten, und gedenken an seine gebote, daß sie darnach thun. Der HErr hat sei nen stuhl im himmel bereitet, und jein reich herrscher über alles. Lo­bet den HErrn, ihr feine engel, ihr starken helden, die ihr seinen befehl ausrichtet; daß man höre die stim me feines wortes. Lobet denHErrn alle seine heerschaaren, seine die­ner, die ihr seinen willen thut. Lo bet den HErrn alle seine werke, an allen orten seiner herrschaft. Lobe den HErrn meine seele.

Lobe

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Die wasser zwischen den bergen hins flieffen: daß alle thiere auf dem felde trinken, und das wild seinen durft lösche. An denselben siken

Tachmitt. Ps. 104, v. 1. bis 15. und s. 24. bis 35

unter den zweigen. Du feuchtest die berge von oben her: du machest das land voll früchte, die du schaf fest. Du läsfest gras wachsen für das vieh, und saat zu nuk den menschen: daß du brot aus der erden bringest; und daß der wein erfreue des menschen herz, und feine gestalt schön werde vom dl; und das brot des menschen herz stärke. HErr, wie sind deine werke so groß und viel? du haft sie alle weislich geordnet, und die erde ist voll deiner güûter. Das meer, das so groß und weit ist, da wims melts ohne zahl, beide groß und kleine thiere. Daselbst gehen die den HErrn, meine feele. schiffe: da sind walfische, die du ges HErr, mein Gott, du bist sehr macht hast, daß sie darinnen scher­herrlich, du bist schön und präch- zen. Es wartet alles auf dich, daß tig geschmückt. Licht ist dein kleid, du ihnen speise gebeft zu seiner zeit. das du an haft; du breiteft aus Wenn du ihnen giebst, so sammeln den himmel wie einen teppich. Dusie: wenn du deine hand aufthust, wölbest es oben mit wasser: du so werden sie mit gut gesättiget. fährest auf den wolken, wie auf Verbirgest du dein angesicht, so ers einem wagen; und geheft auf den schrecken fie: du nimmst weg ihren fittigen des windes. Der du machst odem, so vergehen sie, und wer deine engel zu winden, und deine den wieder zu staub. Du läsfest diener zu feuerflammen. Der du aus deinen odem, so werden sie das erdreich gründest auf seinen geschaffen: und verneuerst die ges boden, daß es bleibet immer und stalt der erden. Die ehre des ewiglich. Mit der tiefe deckest HErrn ist ewig: der HErr hat du es, wie mit einem kleide: wohlgefallen an seinen werken. und wasser stehen über den bergen. Er schauet die erde an, so bebet Aber von deinem schelten fliehen sie: er rühret die berge an, so raus fie, von deinem donner fahren sie chen sie. Ich will dem HErrn sin­dahin. Die berge gehen hoch her: gen mein lebenlang: und meinen vor, und die breiten setzen sich her GOtt loben, so lange ich bin. unter; zum ort, den du ihnen ge- Meine rede müsse ihm wol gefal­gründet haft. Du haft eine grenze len: Ich freue mich des HErrn. gesetzt, darüber kommen sie nicht: Der fünder müsse ein ende werden und müssen nicht wiederum das auf erden, und die gottlosen nicht erdreich bedecken. Du läsfest brun- mehr feyn. Lobe den HErrn meis nen quellen in der gründen, daß ne seele. Halleluja.

Die