po Um 5. Sonntage in der Fasten.
nige werth Brods ist nicht genug unter sie, daß ein jeglicher ein wenig nehme. Spricht zu ihm einer seiner Jünger, Undreas, der Bruder Si monis Petri: es ist ein Knabe hie, der hat fünf Gersten Brode, und zween Fische, aber was ist das unter so viele? Sesus aber sprach: Schaffet, daß sich das Volk lagere. Es war aber viel Gras an dem Ort. lagerten sich bei fünftausend Mann. Jesus aber nahm die Brode, dankte und gab sie den Jüngern, die Jünger aber denen, die sich gelagert hatten. Desselbigen gleichen auch von den Fischen, wie viel er wollte. Da sie aber
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fatt waren, fprach er zu seinen Jún Evangel. am 5. Sonntage in der Fasten( Judica),
gern: Sammlet die übrigen Brocken, daß nichts umkomme. Da ſammelten
Joh. 8, v. 46:59.
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Brocken, von den fünf Gersten- Broden, die überblieben denen, die gespeiset wurden. Da nun die Menschen das Zeichen saben, das Jesus that, sprachen sie: Das ist wahrlich der Prophet, der in die Welt kommen soll. Da Jesus nun merkte, daß sie kommen würden und ihn hasehen, daß sie ihn zum Könige machten, ent= wich er abermal auf den Berg, er selbst alleine.
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brich hervor und rufe, die du nicht schwanger bist. Denn die Einsame bat viel mehr Kinder, denn die den Mann hat. Wer aber, lieben Brüder, sind Ifaaks, nach der Verbeißung Kinder. Uber gleich wie zu der Zeit, der nach dem Fleisch geboren war, verfolgete den, der nach dem Geist geboren war, also gebet es jetzt auch. Über was sagt die Schrift? Stoß die Magd binaus mit ihrem Sohn, denn der Magd Sohn soll nicht erben mit dem Sohn der Freyen. So sind wir nun, lieben Brüder, nicht der Magd Kinder, sondern der Freyen.
Epistel, Gal. 4, v. 22:31,
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enn es stehet geschrieben, daß Abraham zween Söhne hatte, einen von der Magd, den andern von der Freyen. Aber der von der Magd war, ist nach dem Fleisch geboren, der aber von der Freyen, ist durch die Verheißung geboren. Die Worte bedeuten etwas, denn das sind die zwei Testamente, eins von dem Berge Sinai, das zur Knechtschaft gebieret, welches ist die Ugar. Denn Ugar heißt in Arabia der Berg Sinai, und langet bis gen Jerusalem, das zu dieser Zeit ist, und ist dienstbar mit seinen Kindern. Aber das Jerusalem, das droben ist, das ist die Freye, die ist unser aller Mutter. Denn es stehet geschrieben: sey fröhlich du Unfrucht: bare, die du nicht gebierst, und
Reſus
unter euch kann mich einer Sünde zeihen? So ich euch aber die Wahrbeit fage, warum glaubet ihr mir nicht? Wer von Gott ist, der höret Gottes Wort; darum höret ihr nicht, denn ihr seyd nicht von Gott. Da antworteten die Juden, und sprachen zu ihm: Sagen wir nicht recht, daß du ein Samariter bist, und hast den Teufel? Jesus antwortete: Ich habe keinen Teufel, sondern ich ehre meinen Bater, und ihr unehret mich. Ich suche nicht meine Ehre; es ist aber einer, der sie suchet und richtet. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: so Jemand mein Wort wird halten, der wird den Tod nicht sehen ewiglich. Da sprachen die Juden zu ihm: Nun erkennen wir, daß du den Teufel haft. Abraham ist gestorben, und die Propheten, und du sprichst: So Jemand mein Wort hålt, der wird den Tod nicht schmekken ewiglich. Bist du mehr, denn unser Vater Abraham, welcher gestorben ist, und die Propheten sind gestorben? Was machst du aus dir selbst? Jesus antwortete: So ich mich selber ehre, so ist meine Ehre nichts. Es ist aber mein Vater, der mich ehret, welchen ihr sprecht, er sey euer Gott, und fennet ihn nicht; ich aber kenne ihn. Und


