und Evangelien.
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Beit. Einem andern under zu thun. Einem antern Weiss Finem fagung. Einem ontein Beifter zu unterscheiben. antern manderlei Epraden. Einem andern die Sprachen auszulegen. Dieß aber alles wirte: der eldige einige Seift; und theilet einem jeglen fe nes zu rechbem er will. Evangelium, Mattb. 9 y 9-18.
Und de Jefue ven carne ying fab er eten Menschen am Bell figen der hieß Matthäus, und sprach zu ihm: Folge mir. Und er fund auf und felgte ih. Und es bes gab sich da er zu 3ische saß im Hause siehe. da timen viel 3ölner und Sünder, und oßen zu Zisch mit Jesu und seinen Jüngern. Da tas bie Poartider jaben, 1pro chen sie zu feinen Jängern, warum iffet euer Meister mit diefen 38ver und Sünder? Da das Jeius törte, iprach er zu innen: Die Grarken bedürfen des Arztes nicht, sovden die Kranten. Gehet aber ba und lernet was das sey. Ich babe Wohlnaefallen an Barmherzitet uns nicht am Opfer. Ich bin kommen, die Sünder zur Buße zu rufen und nicht die Frommen.
Am Tage St. Michaelis.
Epiftel Offenbar. Joh. 12, v. 7-12.
Und es erbub sich ein Streit im Himmet. Michael und
fetne Engel fritten mit dem Drachen, und der Drache ftritt, and seine Engel, und siegten nicht, auch werd ihre Stätte nicht mehr funden im pimmel. Und es ward que gemosfer ter große Drache, die alte Schlange, bie ca heißt der Teufel und Satanas, der die ganze Welt verführt, und ward geworfen auf die Erde und seine Engel wurren aud) babin geworfen. Und ich hörte eine große Stimme, bie sprach im himmel. Nun ist das Heil und die Kraft, und das Reich und die Macht unfres Gottes feines Chriftus worden, weil der Bertläger unferer Brü. der verworfen ist, der fie verklagte Tag und Nacht vor Bott. Und fie haben ihn überwunder, durch des Lammes Blut, und durch das Wort ibrer 3eugniß, und haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tob. Darum freuet euch ihr Himmel, und die darinnen wohnen.


