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Episteln
Am Tage Bartholomäi. Epistel, 2 Cor. 4, D. 7- 10.
Wir haben aber solchen Schoß in irdischen Gefäßen, auf daß die überschwengliche Krafs sey Gottes, und nicht von uns. Wir haben allenthalben Trübsol, aber wir ängsten uns nicht. Uns ist bange, aber wir verjagen nicht. Bir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Bir werben unterdrückt, aber wir femmen vidt um. Und tragen um allegett das Sterben des Herrn Jefu an unſerm Leibe auf daß auch bas Leben des Herrn 3.lu an unserm Leibe offenbar werde.
Evangelium, Luca 22, v. 24-28.
Es exhub sich aber ein 3ank unter den Jüngern, wel cher unter ihnen selte für een rösten gebolten werden? Er aber sprach zu thnen: Die weltlichen Könige herrschen und bie Gewaltigen heißt man große Herrn. Shr aber nicht allo: sondern der Größte unter euch fok tein mie der Jüngste und der Sorneyme wie ein Diener. Denn welcher ist der Größte, der ju Zirche khet, oder der ta dienet! Ifls nicht also. daß der zu Esche fizet! Ich ober bin unter euch wie ein Diener. 3.r aber lepos die ihr bebarzet habt bei mir in metuen Anfed tungen: Und ich will euch das Reich bescheiten, wie miss mein Vater bes ichieben bat baß the effen und trinken folle über meinem 2fe in meinem Reich und fißen auf Stühlen und rich: ten die zwölf Geschlechter Ifrakt.
Um Lage St. Matthäi. Ep.stel, 1 Cor. 12, v. 4- 11.
find mancherlei Gaben, aber es ist ein Geift. Und es find mand tiei Nemter, aber es ist ein perr. Und es sind mancherlei Kräfte, aber es ist ein Gott, der da wirket alles in allem. In einem jeglichen erzeigen sich die Saben des Geiftes, zum gemeinen Nugen. Einem wird gegeben durch den Geiß zu reden von der Beteheit, dem andern wird gegeben zu reden von der Erkenntniß, nach demfelbigen Se ft. Einem andern der Glaube in bemselbiger Seift. Cinem andern die Sabe gesund zu machen, in demselbigen


