Von Gott, dessen Wesen
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keinen Ueberfall: nun zittern sie, die Thoren.
5. Der Gott des Himmels so nah, das Heiligste der Wesen sah, was wir im Herzen dachten; was in geheimer Nacht geschah, wann wir und Satan wachten.
6. Wir Thoren haben wohl gedacht, du würdest uns, o Mitternacht, mit schwarzen Flügeln decken! Umsonst! Gott wacht um uns, er wacht mit allen seinen Schrecken.
des
7. Noch keines Herzens böser Rath, ihr Sünder, keine schnöde That ist seinem Aug' entronnen. Er kennet den geheimen Pfad Staubes und der Sonnen. 8. O gehe nicht, Herr, ins Gericht, wann wider die gelobte Pflicht wir, deine Knechte, handeln! Laß uns vor deinem Angesicht in frommer Ehrfurcht wandeln!
9. Daß deinem Blicke Nichts entflieht, was war und ist, und einst geschieht, sei meine Ruh' und Freude! Ein Gott, der Alles weiß und sieht, der weiß auch, wann ich leide.
Allmacht Gottes.
In eigener Melodie. err! deine All
weit, als selbst dein Wollen reichet. Nichts ist, das deiner Herrlichkeit und deinen Thaten gleichet. Was ist zu groß, was ist zu schwer, das dir zu thun unmöglich wär'?
2. Du sprichst, und auf dein mächtig Wort fällt Alles dir zu Füßen. Du führest deinen Rathschluß fort bei allen Hindernissen. Wenn du gebeutst, so steht auch da, was noch zuvor kein Auge sah.
G8
3. Du hast dein großes Schöpfungswerk allmächtig ausgeführet. bleibet stets dein Augenmerk, und wird durch dich regieret. Noch immerfort besteht die Welt, weil deine Allmacht sie erhält.
4. Die Größe deiner Thaten zeigt, daß, Schöpfer, dein Bermögen weit über alle Kräfte steigt, die die Natur bewegen. Du bleibst ihr Herr, in deiner Hand bleibt Alles, was durch dich entstand.
5. Was für ein Wunder deiner Macht wird unser Aug' nicht sehen, wann nach der langen Grabesnacht die Todten auferstehen, wann du von unserm Staub den Rest zu neuen Körpern werden läßt.
6. Allmächtiger! erstaunt fall' ich vor deinem Throne
23 nieder; mein blöder Geiſt
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