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Gesangbuch zum Gottesdienstlichen Gebrauch für Evangelische Gemeinen : mit Genehmigung Eines hohen Ministerii der geistlichen Angelegenheiten
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Anhang.

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machst mich groß, und hebst dem wahrlich alle Feind' auf mich hoch zu Ehren, und schenkst mir großes Gut, das sich nicht läßt verzehren, wie irdisch Reich­thum thut.

Erden viel zu wenig zum Wi­derstande seynd.

10. Er kommt zum Weltge­richte, zum Fluch dem, der ihm 5. Nichts, nichts hat dich flucht, mit Gnad' und süßem getrieben zu mir vom Himmels- Lichte dem, der ihn liebt und zelt, als das geliebte Lieben, sucht. Ach! komm, ach! komm, damit du alle Welt in ihreno Sonne! und hol' uns allzu­tausend Plagen und großen mal zum ew'gen Licht und Jammerlast, die kein Mund Wonne in deinen Freudensaal. aus kann sagen, so fest um­fangen hast.

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In eigener Melodie.

6. Das schreib dir in dein Herze, du herzbetrübtes Heer,

bei denen Gram und Schmerze 945. Wenn wir in höch­

sich

häuft je mehr und mehr; seyd unverzagt, ihr habet die Hülfe vor der Thür: der eure Herzen labet und tröstet, steht allbier!

sten Nöthen seyn und wissen nicht, wo aus noch ein und finden weder Hülf' noch Rath, ob wir gleich sor­gen früh und spat:

2. So ist dies unser Trost allein, daß wir zusammen ins­gemein dich anrufen, o treuer Gott! um Rettung aus der Angst und Noth.

3. Und heben unser Aug' und Herz zu dir in wahrer Neu' und Schmerz, und suchen der Sünd' Vergebung und aller Strafen Linderung,

4. Die du verheißest gnädig­lich Allen, die darum bitten dich, im Namen dein's Sohn's Jesu Christ, der unser Heil und Fürsprech ist.

7. Ihr dürft euch nicht be mühen, noch sorgen Tag und Nacht, wie ihr ihn wollet ziehen mit eures Armes Macht: er kommt, er kommt mit Willen; ist voller Lieb und Lust, all' Angst und Noth zu stillen, die ihm an euch bewußt.

8. Auch dürft ihr nicht er­schrecken vor eurer Sünden­schuld. Nein! Jesus will sie decken mit seiner Lieb und Huld! Er kommt, er kommt, den Sün­dern zum Trost und wahren Heil, schafft, daß bei Gottes Kindern verbleib ihr Erb' und Theil.

5. Drum kommen wir, o Herre Gott! und klagen dir all' unsre Noth, weil wir jetzt stehn verlassen gar in großer Trübfal und Gefahr.

9. Was fragt ihr nach dem Schreien der Feind' und ihrer Tück? Ihr Herr wird sie zer- 6. Sich nicht an unsre ftreuen in einem Augenblick. Sünde groß, sprich uns der­Er kommt, er kommt, ein König, selb aus Gnaden los, steh uns