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Gesangbuch zum Gottesdienstlichen Gebrauch für Evangelische Gemeinen : mit Genehmigung Eines hohen Ministerii der geistlichen Angelegenheiten
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Anhang.

eine Kron' zum Gnadenlohn 5. Diese Füße will ich halten im Himmel dir aufseßen, da wirst du dich fort ewiglich in seiner Treu ergößen.

auf das Best' ich immer kann. Schaue meiner Hände Falten und mich selbsten freundlich an von dem hohen Kreuzesbaum, und gieb meiner Bitte Raum,

ſprich: laß all' dein Trauren schwinden, ich, ich tilg' all' deine Sünden!

Mel. 3ion flagt mit Angst sc.

ey

935. en mir tausendmal gegrüßet, der mich je und je geliebt, Jesu, der du selbst gebüßet das, womit ich dich betrübt. Ach! wie ist mir doch so wohl, wenn ich nien

und liegen soll an dem Kreuze, 936. Speif uns, o Gott, da du stirbest, und um meine die betrübten Sünder; sprich Seele wirbest.

deine

2. Ich umfange, herz' und den Segen zu den Gaben, die tüffe der gefränkten wir ißo vor uns haben, daß Zahl und die sie uns zu diesem Leben, Stärfe, Kraft und Nahrung geben: bis mal. O wer kann doch, schönster wir endlich zu den Frommen Fürst, den so hoch nach uns an die Himmelstafel kommen. gedürft't, deinen Durst und

Flüsse deiner Füß' und Nägel­

Lieb'sverlangen völlig faffen Mel. Herr, ich habe mißgehandelt ic. und umfangen.

3. Heile mich, o Heil der

Seelen, wo ich frank und trau 937. Strahl der Gottheit,

Kraft der Höhe, rig bin, nimm die Schmerzen, Geift der Gnaden, wahrer Gott, die mich quälen, und den höre, wie ich Armer flehe, das ganzen Schaden hin, den mir zu geben, was mir Noth: laß Adams Fall gebracht und ich den Ausfluß deiner Gaben auch selber mir gemacht. Wird, o Arzt, dein Blut mich netzen, wird sich all' mein Jammer setzen.

mein dürres Herze laben.

2. Glaube, Weisheit, Rath und Stärke, Furcht, Erkenntniß und Verstand, das sind deiner 4. Schreibe deine blut'gen Gottheit Werke, dadurch wirst Wunden, mir, o Herr, in's du uns bekannt, dadurch weißt Herz hinein, daß sie mögen alle du recht zu lehren, wie wir Stunden bei mir unvergessen sollen Jesum ehren.

seyn. Du bist doch mein schönstes Gut, da mein ganzes Herze

3. Theurer Lehrer, Gottes Finger, lehr' und schreibe deinen ruht; laß mich stets zu deinen Sinn auch in's Herz mir, dei­Füßen deiner Lieb' und Gunst nem Jünger, setze dich auf genießen. mich auch hin, daß ich stets

Wunden purpurrothen

Ens dits

mel. Schmücke dich, o liebe Seele sc.