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Gesangbuch zum Gottesdienstlichen Gebrauch für Evangelische Gemeinen : mit Genehmigung Eines hohen Ministerii der geistlichen Angelegenheiten
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Anhang.

Herz, wie sollst du dich recht| Herzens Spiegel, wann du anstellen? Jesu Leiden ist kein schlägest, halt ich still; dein Scherz, seine Liebe kein Ver- Geist bleibt mein Pfand und stellen. Denke drauf, was dir Siegel, daß ich soll den Him­oblieget gegen den, der für dich mel erben, darauf kann ich fieget. fröhlich sterben. 12. Nun so bleibt es fest dabei: Jesus soll es seyn und bleiben, dem ich lebe, deß ich sey; nichts soll mich von Jesu treiben. Du wirst, Jesu! mich nicht lassen, ewig will ich dich umfassen.

6. Ich kann nimmer nimmer­mehr das Geringste nur ver­gelten, er verbind't mich allzu fehr. Meine Trägheit muß ich schelten, daß ich ihn so schlecht geliebet und wohl gar mit Sünd' betrübet.

13. Ist bereits schon jezo hier solche Freud' und Ruh zu finden, wenn im Glauben wir mit dir, uns, mein Jesu, recht verbinden, schenkst du schon soviel auf Erden: ei, was will im Himmel werden.

7. Was geschehen, soll nun nicht hinfort mehr von mir geschehen; mein Schluß sey nun fest gericht't, einen andern Weg zu gehen, darauf ich nur Jesum suche und, was ihn be­trübt, verfluche.

8. Weg, ihr Sünden, weg von mir, euch kann ich an mir nicht leiden, euretwegen muß ich hier und dort von dem seyn gescheiden, ohne welchen ist kein Leben, keine Gnade, kein Vergeben.

9. Du, mein Jesu, du mein Heil, dir will ich mich ganz verschreiben, daß ich dir, als meinem Theil, ewig will getreu verbleiben, dir zu leben, dir zu leiden, dir zu sterben, dir zu meiden.

14. Was für Luft und Süßigkeit, was für Freud' und Jubiliren, was für Ruhe nach dem Streit, was für Ehre wird uns zieren! Ewig, ewig werd' ich loben, wenn ich ganz in Gott erhoben.

11. Was du willst, das sey mein Will', dein Wort meines

15. Ach! ich freu' mich alle Stund' auf dies freudenvolle Leben, danke dir mit Herz und Mund, du, o Jesu! hast's ge­geben; nur im Glauben laß mich's halten und dein'n Geist in mir stets walten.

10. Du, mein Jesu, sollst es seyn, den ich mir zum Zweck geseget; wie du mein,

Mel. Freu' dich sehr, o meine 2c.

so will ich dein bleiben stets 914. Meine Sorgen, Angst

und Plagen laufen und unverleßzet; was du liebest, mit der Zeit zu End'; alles will ich lieben und was dich, Seufzen, alles Klagen, das der soll mich betrüben. Herr alleine kennt, wird, Gott Lob! nicht ewig seyn, nach dem Regen wird ein Schein vieler