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Gesangbuch zum Gottesdienstlichen Gebrauch für Evangelische Gemeinen : mit Genehmigung Eines hohen Ministerii der geistlichen Angelegenheiten
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Anhang.

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3. Wache auf! sonst kann wenn wir ihn durch seinen Sohn dich nicht unser Herr erleuchten; im Gebet anflehen; denn er wache! sonsten wird sein Licht will uns mit Füll' feiner dir noch ferne deuchten; denn Gunst beschütten, wenn wir Gott will für die Füll' seiner glaubend bitten. Gnadengaben off'ne Augen haben.

10. Drum so laßt uns immer­dar wachen, flehen, beten, 4. Wache, daß dich Satans weil die Angst, Noth und Ge­List nicht im Schlaf antreffe, fahr immer näher treten; denn weil er sonst behende ist, daß die Zeit ist nicht weit, da uns er dich beäffe; und Gott giebt, Gott wird richten und die die er liebt, oft in seine Stra- Welt vernichten.

fen, wenn sie sicher schlafen.

5. Wache, daß dich nicht

die Welt durch Gewalt be- Mel. Liebster Jesu, wir sind hier sc. zwinge oder, wenn sie sich ver­

ſtellt, wieder an sich bringe. 913. Meine Seel', er­

Wach' und sieh', damit nie viel von falschen Brüdern unter deinen Gliedern.

muntre dich, deines Jesu Lieb' bedenke, wie er für dich giebet sich, darauf deine Andacht lenke. Ach, er­wäg' die große Treue und dich deines Jesu freue.

6. Wache dazu auch für dich, für dein Fleisch und Herze, damit es nicht liederlich Gottes Gnad' verscherze; denn es ist voller List und kann sich bald heucheln und in Hoffart schmeicheln.

2. Sieh, der wahre Gottes­Sohn ist für dich an's Holz gehänget, sein Haupt trägt die Dornenkron', sein Leib ist mit Blut vermenget, er läßt sich für dich verwunden; wo ist

7. Bete aber auch dabei mitten in dem Wachen; denn größre Lieb' gefunden?

der Herre muß dich frei von 3. Du, du solltest große

. dem allen machen, was dich Pein ewig leiden in der Hölle drückt und bestrickt, daß du und von Gott verstoßen seyn schläfrig bleibest und sein Werk wegen vieler Sündenfälle; aber nicht treibest. Jesus trägt die Sünden und läßt dich Genade finden.

8. Ja, er will gebeten sein, wenn er was soll geben; er verlanget unser Schrei'n, wenn wir wollen leben und durch ihn unsern Sinn, Feind, Welt, Fleisch und Sünden kräftig überwinden.

4. Durch sein Leiden ist ge­stillt deines Gottes Zorn und Rache, er hat das Gesetz er­füllt, gut gemacht die böse Sache, Sünde, Teufel, Tod umschränket und den Himmel dir geschenket.

5. Was zu thun, o liebes

9. Doch wohl gut! es muß uns schon alles glücklich gehen,