Druckschrift 
Gesangbuch zum Gottesdienstlichen Gebrauch für Evangelische Gemeinen : mit Genehmigung Eines hohen Ministerii der geistlichen Angelegenheiten
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Allgemeine Bitten.

7

meines Heilands Sinn.

4. Das Herz muß ohne Heu-| ich beschaffen bin, und gieb mir chelschein nach deinem Reiche streben, voll Demuth, Reu' und Einfalt seyn, sich kindlich bir ergeben.

5. Ach, schaff' ein solches Herz in mir und mach' es rein von Sünden! Ich suche dich mit Heils­begier; Gott, laß mich bald dich finden!

3. Daß ich in Wahrheit könne sprechen: du bist mein Vater, bist mein Heil; voll Gnade heilst du mein Gebrechen und schen­fest mir an Christo Theil; du bist mein allerbester Freund, der's all'zeit herzlich mit mir meint.

6. Ja, mach' durch deinen Sohn mich frei vom Joche dieser Erde; durch deinen Geist erschaff' mich neu, auf daß ich heilig werde.

4. Denn darf ich dich nur Va­ter nennen, o Abgrund der Barmherzigkeit, so wird mir nichts mehr schaden können, so dient zum Heil auch Kreuz und Leid. Mir wird das Bitterste versüßt, wenn du in meinem Herzen bist.

5. D'rum gieb, daß ich recht findlich glaube, in dir getrost und unverzagt, und nichts den sel'gen Trost mir raube, den mir dein Wort hat zugesagt. Dein Geist erkläre meinem Geist, was Gnad' und Vatertreue heißt.

7. Dein Wort, Herr, hilf mir recht verstehn zu meinem Heil und Segen, daß ich nicht möge irre gehn von deiner Wahrheit Wegen.

8. Den Himmel und die Ewig­feit laß mich im Geist umfassen, und was mich einst im Tode reut, von ganzer Seele haffen.

9. Dies ist mein Fleh'n, erhöre mich um deines Sohnes willen! Mit wahrer Inbrunst bitt' ich dich; du wirst es, Herr, erfüllen!

bich); du wirst es, Hert,

6. Du, unerschaff'nes, höchstes Wesen, hast vor der Welt an mich gedacht, mich schon, da ich noch nicht gewesen, zum Erben deines Heils gemacht; ich sollte dein in Mel. O daß ich tausend 2c. Christo seyn und frei von aller

16. Mein Gott, du weißt

Schuld und Bein.

am

mir zu meinem Heil gereicht, deß müsse sich mein Herz getrösten,

7. Dein Kind, mein Jesus, hat vollendet, was du beschlossen vor der Zeit, hat Schuld und Stra­so oft dein Rath mich nieder- fen abgewendet, erworben mir beugt. Auf dich allein, Herr, laß die Seligkeit. Dein Geist macht mich baun und dir mit ganzem mir dies Heil bekannt, sein Zeug­Herzen traun. niß ist mein Unterpfand.

2. Reiß' Alles weg aus meiner Seele, was dich nicht sucht und deine Ehr'; wenn ich mir meine Schuld verhehle, so prüfe mich je mehr und mehr; zeig' mir, wie

8. Was soll ich von der Güte sagen, die ich auch sonst bisher gespürt, mit der du mich in mei­nen Tagen so wunderbar, so treu geführt, und welche mir in