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Gesangbuch zum Gottesdienstlichen Gebrauch für Evangelische Gemeinen : mit Genehmigung Eines hohen Ministerii der geistlichen Angelegenheiten
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Allgemeine Bitten.

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haben, und im Kreise deiner| Ist wohl ein Uebel, das mich Treuen Friede mich und Lieb' erfreuen.

schreckt, wenn deine Rechte mich bedeckt?

11. H

Mel. Aus tiefer Noth schrei' ich zc. err, wie du willst, so schick's mit mir im Le­ben und im Sterben; mein Herz verlangt allein nach dir, Herr, laß mich nicht verderben! Erhalt' mich nur in deiner Huld und gieb im Leiden mir Geduld; dein Will' ist doch der beste.

2. Zucht, Ehr' und Treu' ver­leihe mir und Freud' an deinem Worte; hilf, daß ich wanke nie von dir, dem wahren Seelen­horte. Gieb, was mir dient zur Seligkeit, und laß mich meine Lebenszeit in deiner Furcht voll­bringen.

3. Wenn ich einmal nach dei- mit Kraft mich an, daß ich den nem Rath von dieser Welt soll Sieg erlangen kann. scheiden, verleihe dann mir deine

8. Gieb von den Gütern dieser Gnad', daß es gescheh' mit Freu- Welt mir, Herr, so viel, als dir den. Herr, Seel' und Leib be- gefällt; gieb deinem Knecht ein fehl' ich dir; ein sel'ges Ende gieb mäßig Theil, in seinem Fleiße du mir durch Jesum Christum. Glück und Heil. Amen. 500

9. Schenkt deine Hand mir Ueberfluß, so mach' mich weise im Genuß, und laß die Dürft Hen Geber feyn. gen zu erfreun, mich einen fro­

10. Giebst du Gesundheit, so verleih), daß ich sie deinem Dien­ste weit', und daß aus Sorgsam­keit für ste ich niemals mich der Pflicht entzieh'.

2. Schaff' du ein reines Herz in mir, ein Herz voll Lieb' und Furcht zu dir, ein Herz voll De- 11. Erwecke mir stets einen muth, Preis und Dank, ein ru- Freund, der's treu mit meiner hig Herz mein Lebelang.

6. Was du mich lehrst, das ist mein Heil, dir folgen, sey mein bestes Theil; nach deines Reichs Gerechtigkeit, laß, Herr, mich trachten allezeit. di suna

7. Ich bin zu schwach aus eig'­ner Kraft zum Kampf mit mei­dner Leidenschaft, d'rum ziehe du

Mel. Herr Jesu Christ, mein's ac. Angesicht, verwirf, o ch komme vor dein

4. Ich bin ein Werk von deiner Hand, von dir empfing ich den Verstand; erleucht' ihn durch dein göttlich Wort, führ' ihn zur Wahrheit immer fort.pp 199

5. Daß ich mich deiner mög' erfreun, woll'st du mir, Herr, stets nahe seyn; um meines Glau­bens mich zu freun, laß ihn durch Liebe thätig seyn.

12.

Gott, mein Flehen nicht: vergieb mir alle meine Schuld, du, Gott der Gnade und Geduld.

3. Sey mein Beschüßer in Ge­fahr; ich harre deiner immerdar.

Wohlfahrt meint, mit mir in dei ner Furcht sich übt, mir Rath und Trost und Beispiel giebt.