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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen : [nebst] Gebete zur Hausandacht [und] Das Leiden und Sterben unseres Herrn Jesu Christi ... [und] Episteln u. Evangelia auf alle Sonntage und hohe Feste [und] Der kleine Catechismus D. M. Luthers
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und Eigenschaften.

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voll Erbarmen und voll reichen, reicht deine Huld, Wohlthun nach mir Armen.

die uns erhält. Eh wer­den Berg und Hügel wei­chen, als deine Gnade wankt und fällt; gleich mächtigen Gebirgen steht die Güte, die dein Volk erhöht.

2. Seh ich den weiten Himmel an, so viel ich da­von sehen kann, so seh ich deine Güte. Der Himmels­körper Lauf nnd Pracht. das Sternenheer, das du gemacht, erreget mein Ge­müthe, mächtig, freudig dir zu singen, dir zu bringen Ehr und Stärke. Groß sind deiner Hände Werke. 3. So oft ich athme und den Hauch der Lüfte fühle, fühl ich auch, Gott, deine große Güte. Wind, Wasſer, Feuer, Schnee und Eis sind deines Wohlthuns lau­ter Preis und rühren mein Gemüthe, täglich hier mich dein zu freuen und von neuem, Herr! mein Leben dir zum Dienste zu ergeben.

4. Herr! dazu bitt ich, hilf du mir. Zeuch immer näher mich zu dir durch deine große Güte. O hei­lige zu deinem Preis mich ganz, daß ich mit allem Fleiß mich vor dem Undank hüte. Laß mich, was ich bitt, erlangen; dir anhan­gen hier auf Erden, bis mir wird der Himmel wer­den.

Mel. Wer nur den lieben Gott

36 Soweit,

Herr! deine Himmel

2. Gott, dir ist kein Ge­schöpf verborgen; nicht Eins vom Seraph bis zum Thier. Du würdigst alle deiner Sorgen, sie danken Lust und Leben dir. Es mag auch klein und niedrig sein: dir. Gott! ist nichts zu groß, zu klein.

3. Mit frommem, freu­digem Gemüthe erheb ich. Gott der Gnade, dich; wie theuer ist doch deine Güte! Wie liebst du uns so väter­lich, uns, die wir ohne Furcht und Graun dem Schatten deiner Flügel traun!

4. Mit welchem reichen Ueberflusse erfüllst du diese Welt, dein Haus! Du theilst ihn Allen zum Ge­nusse so väterlich, so reich­lich aus. Herr! unsers Lebens Quelle fließt aus dir, der du das Leben biſt.

5. Wir sehn, o Herr, in deiner Sonne den Schatten deiner Huld, dein Licht. Entzeuch uns deiner Güte Wonne, dein gnadenvolles Antlitz nicht! Herr! deine Huld erfreue die, die dich verehren; segne fie! B

Mel.