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Gott, dessen Wesen
mein Leben sanft vor dir dem Laster, das noch mehr, verfließen; so werd ich dort wie sie, zu fürchten war. mit allen Engelchören dich fröhlich ehren.
8. Ich sah, vor Krankheit bleich, durch dich mein Leben hergestellt, und deine Gnade schmückte mich, wenn
Sünde mich entstellt.
9. Von Freudenstrahlen glänzt mein Blick, da du so hoch mich liebst und mir in wahrer Freundschaft Glück mehr, als ich wünschte, gibst.
10. Und welche Wohlthat, Herr, ist nicht dieß Herz, das fühlen kann, dieß Herz, ganz dein, das dankbar spricht, was du an mir gethan!
11. Kein Tag soll würdger mir vergehn, als, Ewger, dir zum Preis; ich will frohlockend erhöhn als Jüngling und als Greis.
12. In Schrecken, Angst, Gefahr und Noth trau ich allein auf dich. Durch dich gestärkt, ist selbst der Tod mir nicht mehr füchterlich.
Mel. Mein Gott, das Herz
34 Wenn ich mein
Geist, Allmächtiger, der Gnaden Menge denkt, womit du mich, mein Gott und Herr, so unverdient beschenkt:
2. Dann ist mein Herz so hoch erfreut, ganz deiner Güte voll und weiß vor heißer Dankbarkeit nicht, wie es danken soll.
3. Als ich noch in der Mutter Schooß in Nacht verborgen schlief, bestimmtest du, o Herr, mein Loos, das mich zum Leben rief.
4. Du wählst des Sterblichen Geschick, eh er geboren ist; und so ward ich, o welch ein Glück! durch die Geburt ein Christ.
5. Schwach an der Brust, vernahmst du schon, was kein Gebot noch war, und neigtest zu des Weinens Ton dein Ohr gefällig dar.
Mel. Mein ganzer Geist, Gott
6. Wenn ich als Jüng- 35 Gott, deß starte
ling von dem Pfad der Tugend mich verirrt, hat mich unsichtbar, Herr, dein Rath oft wieder drauf geführt.
Hand die Welt erschaffen hat und noch erhält, ich spüre deine Güte hier auf der Welt an jedem Ort. Sie hilft mir Schwachen gnädig fort; und wenn ich mein Gemüthe von hier zu dir, o Gott, wende, streckst du Hände
voll
7. Du warst mein Schuß und meine Wehr vor Unglück und Gefahr; und vor


