I. Allgemeine Gebetlieder.
inniglich entbrennen, Dich zu su-| Führer, Gib auch mir, Gott, zum chen, zu erkennen, Daß mich, wo ich bin und lebe, Deine Herrlichkeit umschwebe, Und ich dich in Freud und Schmerzen Immer trag in meinem Herzen.
4. Er, der für uns wollte sterben Zur Erlösung vom Verderben, Jesus, bleibe meine Freude, Daß ich nie von ihm mich scheide. Mag der Weltsinn auch das Sehnen Meines Herzens stolz verhöhnen, Halt mich fest in diesem Glauben, Laß mir nichts dieß Kleinod rauben.
Regierer, Daß ich keinen Pfad erwähle, Drauf ich meines Ziels verfehle; Daß ich treu nach Wahrheit ringe, Jede Sündenlust bezwinge, Chriftlich froh sey, christlich leide, Christlich fromm auch einst abscheide. 6. Willst du, Herr, zum Geistes. leben Auch noch Erdengut mir geben, Gib Gesundheit, Muth und Kräfte, Segen zum Berufsgeschäfte, Daß ich, Dürftige zu laben, 3mmer mög ein Scherflein haben, Und daß Liebe, Fried und Treue mich bei deinem Volk erfreue.
5. Deinen Geist, der Schwachen
Fröbing, g. 1746 † 1805.
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Eigene Mel.( Pf. 31, 6. 86, 11.)
26. Herr! wie du willt, so schicks| borten Was dient zu meiner Selig
keit; Wend ab all Ungerechtigkeit In meinem ganzen Leben.
3. Soll ich einmal nach deinem
mit mir Im Leben und im Sterben; Allein zu dir steht mein Begier, Laß mich, Herr, nicht verderben! Erhalt mich nur in deiner Huld, Rath Von dieser Welt abscheiden, Sonst wie du willt; Gib mir Ge- Verleih mir, Herr, nur deine duld: Dein Will, der ist der beste. 2. Zucht, Ehr und Treu verleih mir, Herr, Und Lieb zu deinen Worten; Behüt mich, Herr, vor falscher Lehr Und gib mir hie und
Eigene Mel.( Ps. 136, 1-4. Str. 50, 24. 25.)
27. Nun danket all und bringet Ehr, Ihr Menschen in der Welt, Ihm, den da preist der Engel Heer Allzeit im Himmelszelt!
Gnad, Daß es gescheh mit Freuden. Mein Leib und Seel befehl ich dir; O Herr, ein selig End gib mir Durch Jesum Christum! Amen.
Bienemann, g. 1540+ 1591
2. Ermuntert euch und singt mit Schall Gott, unfrem höchsten Gut, Der seine Wunder überall Und große Dinge thut;
3. Der uns von Mutterleibe an Frisch und gesund erhält, Und wo kein Mensch mehr helfen kann, Sich selbst zum Helfer stellt;
4. Der, ob wir ihn gleich hoch betrübt, Doch bleibet gütgen Muths, Die Straf erläßt, die Schuld vergibt Und thut uns alles Guts.
5. Er gebe uns ein fröhlich Herz, Erfrische Geist und Sinn Und werf all Angst, Sorg, Furcht und Schmerz In Meerestiefe hin.
6. Er laffe seinen Frieden ruhn Auf unsrem Baterland; Er gebe Glück zu unsrem Thun Und Heil in allem Stand.


