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Gesangbuch für die evangelische Kirche in Württemberg
Entstehung
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1. Allgemeine Gebetlieder.

himmelwärts Durchaus nicht| Furcht und Neid, Menschenge­schwingen.

fälligkeit, Unlautre Triebe!

2. Herr! habe Acht auf mich; Schaff, daß mein Herze sich Im Grund bekehre; Trifft vom verborgnen Bann* Dein Auge noch was an, Herr, das zerstöre!

7. Herr! habe Acht auf mich; Und laß mich ritterlich Den Kampf bestehen, Wenn Satan, Sünd und Welt Mich stürmend überfällt, Nicht übergehen.

8. Herr! habe Acht auf mich; Die Liebe nennet dich Ifraels Hüter; Du schläfft und schlum­merst nicht, Dein blizend An­gesicht Schlägt Feinde nieder.

9. Herr! habe Acht auf mich; Dein Herz ist mütterlich, Das heißt dich wachen; Das Kind liegt sorgenlos, Sanft in der Mutter Schoos, Die wirds schon machen.

10. Herr! habe Acht auf mich; O zeuch mich ganz in dich Mit Leib und Seele; Dein bin ich, du bist mein, Du, den ich mir allein Zum Hort erwähle.

11. Herr! habe Acht auf mic Beim letzten Kampf, wenn ich Von hinnen scheide; Führ mich durch dein Geleit In deine Herr­lichkeit, Zur ewgen Freude.

Vielleicht von Dr. Johann Christian Store. Eigene Mel.( Pf. 38, 22.)

20. Ach Gott, verlaß mich| 2. Ach Gott, verlaß mich nicht! nicht! Gib mir die Gnaden­hände; Ach führe mich, dein Kind, Daß ich den Lauf voll­ende zu meiner Seligkeit. Sey du mein Lebenslicht, Mein Stab, mein Hort, mein Schup; Ach Gott, verlaß mich nicht!

* Jof. 7, 15.

3. Herr! habe Acht auf mich; Hast du allmächtiglich Den Strick zerrissen, So laß, dem Feind zu Truß, Mich deinen starken Schutz Nun stets ge­nießen.

4. Herr! habe Acht auf mich; Die Schlange mühet sich, Mit ihren Tücken Ein Herz, das du befreit, Von der Einfältig­keit Bald zu verrücken.

5. Herr! habe Acht auf mich; Die Welt legt listiglich In solchen Dingen, Die fie un­schuldig nennt, Weil sie sich selbst nicht kennt, Viel' Neg' und Schlingen.

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6. Herr! habe Acht auf mich; Tödt in mir mächtiglich Die Eigenliebe, Trägheit, Lust,

Regiere du mein Wallen; Ach laß mich nimmermehr In Sünd und Schande fallen! Gib mir den guten Geist, Gib Glau­benszuversicht, Sey meine Stärk und Kraft; Ach Gott, verlaß mich nicht!