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Gesangbuch für die evangelische Kirche in Württemberg : [nebst] Leidensgeschichte [und] Sonn-, Fest- und Feiertägliche Evangelien und Episteln
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A. Gottes Wesen und Eigenschaften.

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täuscht nicht Lug Noch Frevler trug; Was Nächte dich umgeben, Muß einst ans Licht sich heben.

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Schmerz In deiner Brust verborgen, - Es weiß um ihn das Vaterherz, Ihm klage deine Sorgen. Zu Gott empor! Vernimmt kein Ohr, O Christ, dein banges Sehnen, Dein Vater zählt die Thränen.

3. Der Vater kennt dich! deine Kraft, Dein Heil hat er ermessen. Der allen Wesen Freude schafft, Der sollte dein vergessen? Nicht wähne fern Die Hand des Herrn; Wenn Hülf und Lust dir frommen, Wird seine Stunde kommen.

5. Der Vater kennt dich! segnest du Geheim die Armen, Kranken? Verklärst du einsam deine Ruh Durch himmlische Gedanken? Dich sieht der Geist, Der Vater heißt; Kein stilles Thun, kein Sinnen Kann seinem Aug entrinnen.

6. Der Vater kennt dich! sey die Bahn Der Zukunft nicht verkündet; Des lieben Vaters Blicke sahn Was 4. Der Vater kennt dich! laß die hier kein Aug ergründet. Mit from­Macht Der Sünde nie dich beugen; mer Schen Sey ihm getreu; Der Gott schaut dich, wo kein Richter ewgen Liebe Flügel Trägt dich auf wacht; Verehre diesen Zeugen! Ihn Zions Hügel. Freudentheil, g. 1771.

Eigene Mel.( Pf. 139.)

44. Dewger Geist, deß Wesen| Flammenauge muß die Tiefen Des alles füllet Und den kein Ort in seine Herzens und der Nieren prüfen. Grenzen hüllet, Der unumschränkt Sich niedersenkt Mit seiner Kraft in alle Dinge, Dem nichts zu groß, nichts zu geringe!

5. Du weißt und hörst was deine Kinder beten, Du siehst, wenn sie verborgen vor dich treten; Macht gleich ihr Mund Nicht alles kund, So kannst du selbst des Herzens Sehnen Mit Segen und Erhörung krönen.

2. Kein Salomo kann einen Tem­pel bauen, Von welchem man dich könnt umschlossen schauen; Denn schon dein Saum Füllt dessen Raum; Es müssen Himmel, Meer und Erden Ein Schauplatz deiner Ehre werden.

3. Will unser Fuß hinauf in Wol­ken steigen, So wird dein heller Glanz daselbst sich zeigen; Steigt er hinab in Höll und Grab, Senkt er sich zu des Meeres Gründen, So wird er dich, du ihn da finden.

4. Dein Auge sieht was Nacht und Abgrund decken, Es kann sich nichts vor deinem Licht verstecken; Es drin­get ein In Mark und Bein, Dein wandelt!

6. Vor Menschen bleibt jetzt man­ches Thun verborgen, Dir aber ist die Nacht ein klarer Morgen; Und dein Gericht Wird an das Licht Und an die helle Sonne bringen, Was Finsternisse jetzt umringen.

7. O Ange, das nicht Trug und Falschheit leidet! Wohl dem, der auch verborgne Sünden meidet, Der, los und frei Von Heuchelei, Vor dir und Menschen redlich han­delt Und unter deiner Aufsicht