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Ein Gott, der gern verzeiht; Wie gnädig, Gott, bist du!
6. Herr! dein Gebot ist Heil, Dein Weg ist Fried und Leben; Wie sollt 3. Wenn ich die Himmel seh, Die ich dir, dem Gott Der Liebe, widerdu, Herr, ausgebreitet, Der Sonne streben? Umsonst lockt mich die Majestät, Den Mond, den du be- Welt, Die breite Straßen zieht; reitet, So sprech ich: ,, was ist doch Ich hasse ihren Weg, Weil mich Der Mensch, daß du sein denkst, dein Auge sieht! Und daß du täglich uns Unzählig Gutes schenkst?"
A. Gottes Wesen und Eigenschaften.
Ehre. Dich bet ich dankbar an; Mein Heil kommt von dem Herrn, Du hörst der Menschen Flehn Und du errettest gern.
4. Wie Schafe läßst du uns Auf grüner Aue weiden, Nährst uns mit Speis' und Trank, Füllst unser Herz mit Freuden. Du sahst mich, eh der Grund Der Welt geleget war, Stundst meiner Mutter bei, Als sie mich dir gebar.
5. Du wogst mein Glück mir dar Und Leiden, die mich üben; Und meiner Tage Zahl Ist in dein Buch geschrieben. Du bist der Frommen Schutz, Du bist der Müden Ruh,
7. Auch wenn kein Mensch mich sieht, Will ich die Sünde fliehen, Denn du wirst alle Welt Vor dein Gericht einst ziehen. Ich will, wann sich mein Fleisch Hinsehnt, wo du nicht bist, Bedenken, daß mein Leib,
Gott, dein Tempel iſt.
8. Was frag ich außer dir Nach allem Glück der Erde, Wenn ich nur deiner Huld, O Gott, versichert werde? Wie sanft ist dein Gebot: „ Gib mir dein Herz, mein Sohn, Und wandle meinen Weg; Ich bin dein Schild und Lohn.“
Nach dem Lüneburger Gesangbuch.
Mel. Gott, mein Gott, dir will ich singen.( Ps. 139. 1 Petri 3, 12.)
42. Herr, allwissend und all-| nicht wollen soll; Wo ich guter sehend, Deiner Welt unendlich nah! Triebe voll Dankbar, eifrig, guten Vor dir bin ich, stehend, gehend,| Muthes Deinem Tempel laufe zu: Sitz ich wo, so bist du da. All mein Alles das durchschauest du. Denken, all mein Sorgen, So geheim, so schwach es sey, Steht vor dir entdeckt und frei: Nichts ist deinem Aug verborgen; Du bist um
an um mich, Waltend, wach und väterlich.
Wo ich hoffe, weine, lache, Wo mein Herz durchfümmert ist; Wo ich, voll erhitzten Blutes, Will was ich
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3. Ja du schaffst was ich beginne, Und du gibst mirs an die Hand; Was ich irgend schönes sinne, Ist gewiß nicht mein Verstand; Was ich jeden Tag verrichte, Sey es wichtig oder klein, Leitest du, Gott,
2. Jeden Weg, Herr, den ich ma- weislich ein; Meinen Rath machst che, Jedes Wort, bas aus mir fließt; du zunichte. Droht Versuchung dort und hier, Hältst du deine Hand ob mir.
4. Deine
Einsicht zu ergründen,


