1. Allgemeine Gebetlieder.
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Gott? Wer schützet mich auf meinen| stehn? Wie wollt ich auch im tiefsten Wegen? Du bist es, Herr Gott Ze Leiden Nicht triumphirend weiter baoth! Du trägst mit meiner Sün- gehn? Und gieng's auch in den Tod denschuld Unsäglich gnädige Geduld. hinein, So will ich doch nicht trau9. Demüthig küff' ich deine Ruthe, rig seyn! Womit du mich gezüchtigt haft; Wie viel thut sie mir doch zu gute! Sie ist mir eine sanfte Last Und macht mich fromm und zeugt dabei, Daß ich dir lieb und theuer sey.( Ebr. 12, 6.) 10. Ich habe ja mein Lebetage Es schon so manchesmal gespürt, Daß du mich unter vieler Plage Getreu lich haft hindurch geführt; Denn in der größesten Gefahr Ward ich dein Trostlicht auch gewahr.
11. Wie sollt ich nun nicht voller Freuden In deinem steten Lobe
12. Ich will von deiner Güte singen, So lange sich die Zunge regt; Ich will dir Freudenopfer bringen, So lange sich mein Herz bewegt; Ja, wann der Mund wird kraftlos seyn, So stimm ich noch mit Seufzen ein.
13. Ach nimm das arme Lob auf Erden, Mein Gott, in allen Gnaden hin! Im Himmel soll es besser werden, Wann ich bei deinen Engeln bin; Da bring ich mit der selgen Schaar Dir tausend Hallelujah dar! Menger, g. 1658 † 1734.
Eigene Mel.( Pf. 103, 1-13.)
König, Dank dafür!
5. Womit soll ich dich wohl lo- send, tausendmal sey dir, Großer ben, Mächtiger Herr Zebaoth? Sende mir dazu von oben Deines Geistes Kraft, mein Gott; Denn ich kann mit nichts erreichen Deine Gnad und Liebeszeichen. Tausend, tausendmal sey dir, Großer König, Dank dafür!
2. Herr! entzünde mein Gemüthe, Daß ich deine Wundermacht, Deine Gnade, Treu und Güte Froh erhebe Tag und Nacht, Da von deinen Gnadengüssen Leib und Seele zeugen müssen. Tausend, tausendmal sey ir, Großer König, Dank dafür! Denk ich, wie ich dich verlassen, ifte Schuld auf Schuld, haus Scham erblaffen 6. O wie hast du meine Seele ngmuth und Geduld, Stets gesucht, zu dir zu ziehn! Daß Bott, mich Armen ich nicht mein Heil verfehle, Soll men! Tau- ich zu den Wunden fliehn, Die
4. Ach ja, wenn ich überlege, Mit was Lieb und Gütigkeit Du durch so viel Wunderwege Mich geführt die Lebenszeit, So weiß ich kein Ziel zu finden, Noch die Tiefen zu ergründen. Tausend, tausendmal sey dir, Großer König, Dank dafür! 5. Du, Herr, bist mir nachgelau. fen, Mich zu reißen aus der Gluth; Denn da mit der Sünder Haufen Ich nur suchte irdisch Gut, Hießest du auf das mich achten, Wonach man zuerst soll trachten. Tausend, tausendmal sey dir, Großer König, Dank dafür!


