I. Allgemeine Gebetlieder.
Eigene Mel.( Pf. 103, 1-5. 5 Mos. 32, 10.)
3. Lobe den Herren, den mäch-| geleitet; In wie viel Noth Hat nicht tigen König der Ehren; Stimme, der gnädige Gott Ueber dir Flügel du Seele, mit ein zu den himmli- gebreitet! schen Chören! Kommet zu Hauf; Psalter und Harfe, wacht auf, Lasset den Lobgesang hören!
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2. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, Der dich auf Adlersgefieder so sicher geführet, Der dir beschert Was dich erfreuet und nährt; Dank es ihm innigst gerühret! ( 2 Moy. 19, 4.)
5. Lobe den Herren und seinen hochheiligen Namen, Lob ihn, was in mir ist, mit dem erforenen Sa3. Løbe den Herren, der künstlich men! Er ist dein Licht; Seele, verund fein dich bereitet, Der dir Ge- giß es ja nicht! Lob ihn in Ewigkeit! sundheit verliehen, dich freundlich| Amen. I. Neander, g. um 1640+ 1688.
4. Lobe den Herren, der sichtbar dein Leben gesegnet; Der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet! Denke daran, Was der Allmächtige kann, Der dir mit Liebe begegnet!
Eigene Mel.( Pf. 145.)
4. daß ich tausend Zungen großen Wunder zu erhöhn, Die
allenthalben um mich stehn!
hätte Und einen tausendfachen Mund! Ich stimmte damit um die Wette Vom allertiefsten Herzensgrund Ein Loblied nach dem andern an Von dem was Gott an mir gethan.
5. Lob sey dir, o mein Gott und Bater, Für Leib und Seele, Hab und Gut! Lob sey dir, mildester Berather, Für alles was dein Lieben thut, Daß mir in deiner w Welt Beruf und Wohlseyn ist bestellt!
2. Was schweigt ihr denn, ihr, meine Kräfte? Auf, auf, braucht allen euren Fleiß Und stehet munter im Geschäfte zu Gottes, meines Herren, Preis! Wär jeder Puls mein Leben lang Und jeder Odem ein Gesang!
6. Mein treuster Jesu! sey geprie sen, Daß dein erbarmungs Herz Sich mir so hülfreich ha wiesen, Und mich durch deinen o desschmerz Bom Sündenelend hat befreit Und dir zum Eigenthum geweiht.
7. Auch dir sey ewig Lob d Ehre, O heilig werther Gottesgeift Für deines Trostes süße Lehre, Die mich ein Kind des Lebens Was Gutes soll an Das wirkt dein g 8. Wer überf gen? Bist
3. Ihr grünen Blätter in den Wäldern, Bewegt und regt euch doch mit mir! Ihr schwanken Gräser in den Feldern, Ihr Blumen, laßt doch eure Zier zu Gottes Ruhm belebet seyn Und stimmet lieblich mit mir ein!
4. Ach alles, alles was ein Leben Und einen Odem in sich hat, Soll sich mir zum Gehülfen geben; Denn mein Vermögen ist zu matt, Die


