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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch beim öffentlichen Gottesdienste wie auch zur häuslichen Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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Am 23. Sonntage nach Trinitatis.

allezeit thue in allem meinem| und du fragest nach Niemanden, Gebet für euch alle, und thue denn du achtest nicht das An­das Gebet mit Freuden), über sehen der Menschen. Darum eurer Gemeinschaft am Evangelio, sage uns, was dünket dich? Ist vom ersten Tage an bisher. Und es recht, daß man dem Kaiser bin desselben in guter Zuversicht, Zins gebe oder nicht? Da nun daß, der in euch angefangen hat Jesus merkte ihre Schalkheit, das gute Werk, der wird es sprach er: Ihr Heuchler, was auch vollführen, bis an den Tag versuchet ihr mich? Weiset mir Jesu Christi. Wie es denn mir die Zinsmünze. Und sie reichten billig ist, daß ich dermaßen von ihm einen Groschen dar. Und euch allen halte; darum, daß ich er sprach zu ihnen: Weß ist das euch in meinem Herzen habe, Bild und die Ueberschrift? Sie. in diesem meinem Gefängniß, sprachen zu ihm: Des Kaistrs. darinnen ich das Evangelium Da sprach er zu ihnen: So verantworte und bekräftige, als gebet dem Kaiser, was des die ihr alle mit mir der Gnade Kaisers ist, und Gott, was theilhaftig seid. Denn Gott ist Gottes ist. Da sie das höreten, mein Beuge, wie mich nach euch verwunderten sie sich und ließen allen verlanget von Herzens- ihn, und gingen davon. grund in Jesu Christo. Und daselbst um bete ich, daß eure. Liebe je mehr und mehr reich werde in allerlei Erkenntniß und Erfahrung; daß ihr prüfen möget, was das Beste sei, auf daß ihr seid lauter und unanstößig, bis auf den Tag Christi, erfüllet mit Früchten der Gerechtigkeit, die durch Jesum Christum ge­schehen in euch, zur Ehre und Lobe Gottes.

Evangel, am 23. Sonnt. nach Trin.,

Matth. 22, v. 15-22.

Da gingen die Pharisäer hin, hielten einen Rath, wie sie ihn fingen in seiner Rede. Und sandten zu ihm ihre Jünger, sammt Herodis Dienern, und sprachen: Meister, wir wissen, daß du wahrhaftig bist, und lehrest den Weg Gottes recht,

Epistel, Phil. 3, v. 17-21.

Folget mir, lieben Brüder, und fehet auf die, die also wandeln, wie ihr uns habt zum Vorbilde. Denn Vicle wandeln, von wel. chen ich euch oft gesagt habe, nun aber sage ich auch mit Weinen, die Feinde des Kreuzes Christi, welcher Ende ist die Verdammniß, welchen der Bauch ihr Gott ist, und ihre Ehre zu Schanden wird, derer, die irdisch gesinnt sind. Unser Wandel aber ist im Himmel, von dannen wir auch warten des Heilandes Jesu Christi, desHerrn, welcher unsern nichtigen Leib verklären wird, daß er ähnlich werde seinem verklärten Leibe, nach der Wir­fung, damit er kann auch alle Dinge ihm unterthänig machen.