Am 16. Sonntage nach Trinitatis.
fen wird: sollte er das nicht, tragen. Der aber unterrichtet Imehr euch thun? DihrKlein- wird mit dem Wort, der theile äubigen! Darum sollt ihr nicht mit allerlei Gutes dem, der ihn rgen und sagen: Was werden unterrichtet. Irret euch nicht, wir essen? Was werden wir Gott läßt sich nicht spotten, denn trinfen? Womit werden wir uns was der Mensch säet, das wird fleiden? Nach solchem allen trach. er ernten. Wer auf sein Fleisch ten die Heiden; denn euer himm fäet, der wird von dem Fleisch lischer Vater weiß, daß ihr deß das Verderben ernten. Wer aber alles bedürfet. Trachtet am auf den Geist säet, der wird ersten nach dem Reiche Gottes von dem Geist das ewige Leben und nach seiner Gerechtigkeit, ernten. Laßt uns aber Gutes so wird euch solches alles zufallen. thun und nicht müde werden; Darum forget nicht für den denn zu seiner Zeit werden wir andern Morgen, denn der mor= auch ernten ohne Aufhören. Als gende Tag wird für das Seine wir denn nun Zeit haben, ſo sorgen. Es ist genug, daß ein jeg- lasset uns Gutes thun an Jeder-= licher Tag seine eigene Plage habe, mann, allermeist aber an den Glaubensgenossen.
Epistel, Gal. 5, v. 25 bis Cap. 6, v. 10. mids
So wir im Geiste leben, so faßt uns auch im Geist wandeln. Laßt uns nicht eitler Ehre geizig sein. unter einander uns zu entrüsten und zu bassen. Lieben Brüder, so ein Mensch etwa von einem Fehler übereilet würde, so helfet ihm wieder zurecht mit sanftmüthigem Geist, die ihr geistlich feid. Und siehe auf dich selbst, daß du nicht auch versuchet werdest. Giner trage des andern Last, so werdet ihr das Geseß Christi erfüllen. So aber sich Jemand läßt dünken, er sei etwas, so er doch nichts ist, der betrüget sich selbst. Ein Jeglicher aber prüfe sein selbst Werk, und dann wird er an ihm felbe zuvuhm haben und nicht an um, andern. Denn ein Jeghe Vervird seine eigene Last
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Evangel. am 16. Sonnt. nach Trinit., Luc. 7, v. 11-17.
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Und es begab sich darnach, daß er in eine Stadt mit Namen Nain ging, und seiner Jünger gingen viel mit ihm und vieles Volk. Als er aber nahe an das Stadtthor kam, siehe, da trug man einen Todten heraus, der ein einziger Sohn war seiner Mutter, und sie war eine Wittwe, und vieles Volk aus der Stadt ging mit ihr. Und, da sie der Herr sahe, jammerte ihn derselbigen, und sprach zu ihr: Weine nicht! Und trat hinzu, und rührete den Sarg an, und die Träger standen. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, stehe auf! Und der Todte richtete sich auf, und fing an zu reden. Und er gab ihn seiner Mutter. Und es kam sie alle eine Furcht


