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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch beim öffentlichen Gottesdienste wie auch zur häuslichen Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
Entstehung
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Erst. Th. 11. Vom Wesen Gottes

5. Ist er auch jemals von uns fern? Weiß er nicht Aller Wege? Wo ist die Nacht, da sich dem Herrn ein Mensch ver­bergen möge? Die Finsterniß ist vor ihm Licht, Gedanken selbst entfliehn ihm nicht in ihrer er sten Bildung. non

6. Wer schützt den Weltbau ohne dich, o Herr, vor seinem Falle? Allgegenwärtig breitet sich dein Fittig über Alle. Du bist voll Freundlichkeit und Huld, barmherzig. gnädig, voll Ge­duld, ein Vater, ein Verschoner.

7. Unsträflich bist du, heilig, gut und reiner als die Sonne. Wohl dem, der deinen Willen thut; denn du vergiltst mit Wonne! Du hast Unsterblich­feit allein, bist selig, wirst es ewig sein, haft Freuden, Gott, die Fülle! shaded olid

8. Du nur bist würdig, Lob und Dank zu nehmen. Preis und Ehre. Kommt, werdet Gottes Lobgesang, ihr alle seine Heere! Der Herr ist Gott und feiner mehr! Wer ist ihm gleich? Wer ist wie er, so herrlich, so

vollkommen?

und seinen Vollkommenheiten. 9

2. Du wohnst im Licht, dazu. kein Mensch kann kommen. Was ist's, das wir von deinem Ruhm vernommen? Ach, nur ein Theil von jener Majestät, die über­Alles dich, o Gott, erhöht!

3. Dein ew'ges Sein, dein ganz vollkomm'nes Wesen, das, was du wirfst, und was dein Rath erlesen, ist viel zu hoch für menschlichen Verstand. Von Engeln selbst wirst du nie ganz erkannt.word hidd

4. Wie sollt' ich denn, ich Staub, mich unterwinden, Un­endlicher! dich völlig zu ergrün­den? O, mache mich von solchem Dünkel frei, daß mir dein Wort des Glaubens Richtschnur sei!

5. Mein eigner Geist kann sich leicht hintergehen. Dein Wort ist wahr; es bleibet ewig stehen. Erforsch' ich gleich dein göttlich Wesen nicht, so g'nüge mir da­von dein Unterricht!

6. Von dir, durch dich, zu dir sind alle Dinge. Gib, daß ich dir mich selbst zum Opfer bringe. Begreif' ich's nicht, wie du die Welt regierst, so sei mir's g'nug, daß du mich selig fübrst.

7. Ginst wirst du dich mir näher offenbaren. Einst werd Mel. des 8. Pfalms. ich mehr von deinem Rath er=

fahren; wenn ich nur dem, was mich dein Wort gelehrt, geglaubt, gefolgt und treu dich hier verehrt.

8. Drum hilf, daß ich mit Ehrfurcht vor dir wandle, in allem Thun nach deinem Willen handle; zufrieden sei, wie du

i

16. rhabner Gott! was

reicht an deine Größe? Denk ich an dich, so fühl ich meine Blöße. Ich fühle, Herr, daß du unendlich bist, und daß umschränkt mein forschend Denken ist! and