Erst. Th. 1. Vom Werte Gottes.
rein, und laß dein Wort mein Licht auf meinen Wegen sein!
2. Laß mich im Forschen doch die Wahrheit nie verfehlen, und nie, was schädlich ist, für wahres Heil erwählen! O, Höchster, leite selbst den forschenden Verstand, so wird, was du mich lehrst, auch recht von mir erkannt!
5
4. Dein Wort erklärt der Seele Werth, Unsterblichkeit und Leben. Zur Ewigkeit ist dieſe Zeit von dir mir übergeben.
5. Dein ew'ger Rath, die Missethat der Sünder zu verfühnen, den kennt ich nicht, wär mir dies Licht nicht durch dein Wort erschienen.
6. Nun darf mein Herz in Reu und Schmerz der Sünden nicht verzagen; nein, du verzur ew'gen Ruhe rauben. Wer zeihst, lehrst meinen Geist, ein treulich hier dein Wort zu sei- gläubig Abba! sagen.
3. Wie thöricht ist es doch, bloß andern Menschen glauben! Das heißt, sich selbst den Grund
4. Mein Gott, bewahre mich vor aller falschen Lehre, und hilf, daß ich dein Wort mit festem Glauben ehre! Gib deinen Geist ins Herz, der Luft und Kräfte gibt, daß man die Wahrheit lernt, prüft, glaubt, erfährt und übt.
ner Richtschnur macht, dem gibt 7. Mich zu erneu'n, mich es Licht und Trost auch in der dir zu weihn, ist meines Heils Todesnacht. Geschäfte. Durch meine Müh vermag ichs nie; dein Wort gibt neue Kräfte.
8. Herr, unser Hort, laß uns dies Wort; denn du hast's uns gegeben! Es sei mein Theil; es sei mir Heil und Kraft zum ew'gen Leben!
Mel.: Uch, Gott und Herr.
10. Gott ist mein Hort, 11.
und auf sein Wort soll meine Seele trauen. Ich wandle hier, mein Gott, vor dir im Glauben, nicht im Schauen!
2. Dein Wort ist wahr; laß immerdar mich seine Kräfte schmecken! Laß keinen Spott, o Herr, mein Gott, mich von dem Glauben schrecken!
3. Wo hätt' ich Licht, wo fern mich nicht dein Wort die Wahrheit lehrte? Gott, ohne sie verstünd' ich nie, wie ich dich würdig chrte!!
Nach der Mel. des 7. Liedes. er du das Dasein mir gegeben, wie preis ich dich, b Gott, dafür! Nie kann mein Dank dich g'nug erheben; durch Christum schenktest du es mir. Kein Licht, kein Trost erfreute mich, kennt' ich nicht, Jesu Christe, dich!
2. Auf ungewissen finstern Pfa= | den würd ich ein Raub des Irrthums sein. Mit Sündenschuld und Fluch beladen, müßt' ich des Richters Rache scheu'n. Ich fände keinen Trost in Noth; mich schreckte stündlich Grab und Tod.


