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Nachdenken über das heil. Abendmal.
Du weißt, Allwissender, wie wenig ich noch der bin, der ich zu sein von Herzen wünsche, und für den mich auch viele meiner Nebenmenschen halten. So viele Widersetzungen fühle ich noch in mir gegen das, was ich mit der innigsten Ueberzeugung für meine größte Ehre und Freude ansehe. Ach! das schmerzt mich ins Innerste. Eine Liebe, wie die Deinige ein Gott, wie Du bist; kann mich noch immer nicht zu dem ganz vollkommen guten, gehorsamen, dankbaren, liebevollen Menschen machen!- Doch das Wollen, der Wunsch, den du in mir gewirket hast, ist mir Bürge, daß du auch immer mehr das Vollbringen in mir wirken wirst! Bester, zärtlichster Vater! hier an dem Kreuze deines Sohnes öffne ich dir ganz mein Herz! Fülle es ganz mit dem Geiste deiner Liebe!
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HIST
4) Ach wie schmerzlich sehnet sich meine Seele nach jenem rechten, durch Andacht und Tugend vollkommnen Leben!- O welche Seligkeit, welche Wonne! Jene tiefen Blicke in die Abgründe deiner Werke und Wunder! Jene starken Schritte auf dem Wege der Tugend! Jene unendlich wichtigere und entzückendere Geschäfte! Jene erhabenste vergnügte göttliche Freundschaft, mit den Personen, die hier meinem Herzen theuer sind; mit allen edlen großen Seelen unter den Menschen; mit Engeln und Erzengeln; mit meinem besten Freunde und größten Wohlthäter, Jesu Christo! mit ihm, der mir den Weg zum Leben, zu dieser Freude gebahnet hat! Diese Hoffnung laß mir auch heute, mit neuer Klarheit und Stärke ins Herz gedrückt werden. Sie, und deine Liebe, sei der Trost in meinem Leiden, das Gewürz meiner Freuden, der kräftigste Antrieb zu allen Tugendthaten; sei der Führer auf dieser Reise durchs Leben, hin in mein Vaterland! Ach, wann, wann werde ich dahin kommen!
Gott! Vater! Ganz durchdrungen von deinen un
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