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Fürstl. Nassauisches neues verbessertes Gesangbuch zur Beförderung der öffentlichen und häuslichen Erbauung
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Nachdenken über das heil. Abendmal. 543

erwarten; und freudig nach dem bessern, in Tugend und Andacht vollkommenen Leben hinüber sehen.

4) Dankbare Erinnerung und Lobpreisung eines Hei­landes an welchem und durch welchen Gott solche Wunder einer unermeßlichen Liebe bewiesen hat.

Dieß soll dann auch meine treueste dankbarste Ge­genliebe zu dir, du ewige unermeßliche Liebe, stärken. 5) Dankbare Erinnerung und Lobpreisung eines Hei­landes, der für alle Menschen gestorben ist. Wie theuer ist also ein jeder Mensch in den Augen meines Heilandes, meines Gottes! Und ich, ich sollte den nicht ehren, dem nicht wohl wollen, den nicht herzlich lieben, für den Jesus sein Lebeu gelassen, für den Gott seinen Sohn dahin gegeben hat? Nein! Vater der Menschen. Nimm hier gnädig auf meine Gelübde: Bei dem Brode, von dem ich in Gesellschaft mit meinem, vornehmen und niedrigen, reichen und armen Nebenmenschen esse! Bei dem Freundschaftsbecher, aus welchem ich mit ihnen allen heute trinke! Bei die­sem Ehren- und Freudenmale des Menschengeschlechts, zu dem ich auch heute geladen werde! Bei dem Leibe und Blute meines Herrn und Bruders, gelobe, schwöre ich es: ,, Neid und Groll, und Haß, und Lieblosigkeit sollen meine ärgsten Feinde; jeder Mensch, auch der niedrigste Knecht, auch mein ärgster Feind, soll ein ,, Gegenstand meines Wohlwollens

Vergnügen und

Wohlthun soll meine Freude sein!"

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Noch and Noch andere Betrachtungen darüber.

1) So gewiß, als ich von dem gesegneten Brod esse und von dem gesegneten Kelch trinke: so gewiß habe ich Theil an dem Leibe meines Heilandes, der für mich gebrochen, und an dem Blute, das für mich vergessen worden.