Von Gott und seinen Eigenschaften. 11
2. Ewig und unwandelbar Ist, o Gott, dein hohes wissen. Was dir einmal wahrheit war, Wird es ewig bleiben müssen. Niemals kann dein ausspruch fehlen: Laß mich ihn zum leitstern wählen!
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3. Herr, du bist kein menschenkind, Daß dich etwas reuen sollte, Immer bleibst du gleich gesinnt. Was dein rathschluß vormals wollte, Willst du noch. O hilf uns allen, Thun nach deinem wohlgefallen.
erde zubereitet: Dein arm hat, Gott, Die himmel aus gebreitet. Doch sie vergehn, Veralten wie ein kleid: Du aber bleibst In alle ewigkeit.
4. Es werden noch Die himmel und die erden, Wie ein gewand; Von dir verwandelt werden. Du bleibest, wie Du bist: denn wel che zeit Umgränzet wohl, Herr, die unendlichkeit?
5. Dieß ist der trost, Die hoffnung deiner knechte. Du schüßzest sie mit deiner starken rechte. Du läßt ihr berz Sich ewig deiner freun; Und bleibst ihr Gott, Denn sie sind ewig dein.
6. Tas sei mein trost In allen trüben stunden. Vom tode selbst Bleibt er unüber wunden. Kein tod, kein grab Trennt mich, o Gott, von dir: Mein fels, mein heil! Das bleibst du ewig mir Mel. Liebster Jesu, wir sind ic.
18.( Hett, du bist von ewigkeit; Und dein herrlich großes wesen Aendert sich zu feiner zeit. Du bleibst stets, was du gewesen. Laß dieß meinen geist beleben, Ehrfurchtsvoll dich zu erheben.
4. Immer bleibst du, Gott, ein feind Derer, die das unrecht üben: Immer bleibst du, Gott, ein freund Derer, die das gute lieben. Laß uns darin schon auf erden Deinem bilde ähnlich werden.
5. Deine worte trügen nicht: Du bist ewig der Getreue, Der das hält, was er verspricht. O daß dieß mich stets erfreue! Laß nur deinen Geist mich treiben, Dir, Serr, auch getreu zu bleiben.
6. Stets ist wohlthun deine lust; Ewig währet deine liebe. Wohl mir, wenn ich auch mit Lust Mich in i deinem willen übe. Dann,


